Hasen wie wir

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 25. JuniJenseits des Osterhasen wäre noch Platz für ganz normale Hasen, wenn die in unserer seltsamen Kultur nicht immer nur als Jagdbeute gesehen würden. Vom Kulturimport Playboybunny einmal abgesehen, ist etwa das notpuderige Erlegen der Schihaserln durchaus wesensverwandt mit der blutrünstigen Mühlviertler Hasenjagd. Was jedoch passiert mit derartigen nur allzu gewohnten Weltbildern, wenn die Hasen einmal tatsächlich den Platz (und die Rolle) der Menschen einnehmen? Dazu können wir beispielsweise den Kurzfilm “Poilus” von ISART DIGITAL auf uns wirken lassen, in dem animierte Hasen die französischen Soldaten des 1. Weltkriegs verkörpern und dadurch die Grausamkeit des Gemetzels erst recht entlarven. Menschen als Schlachtvieh oder Hasen wie wir?

Poilus Hasen BegegnungIn anderen Kulturen wird der Hase als Sonnenschöpfer (First Nations), Spender des Lebenstranks (Japan) oder Begleiter von Gottheiten und zauberkundigen Frauen (keltisch) wahrgenommen. Bei uns nach der Christianisierung als böses Hexentier, das Symbol entfesselter Geilheit… Darob ließ ein gewisser Papst Zacharias im Jahr 751 sogar den Verzehr von Hasenfleisch verbieten, weil er dies als sitten- und moralgefährdend einstufte. Ein “unreines” Tier also. Jössas! Und wie war das mit dem Osterhasen? Achso, ein Überbleibsel der Zwangsbekehrung wie auch die Flurnamen keltischer Kultplätze, auf welche die Religion des Friedens sogleich ihre Wallfahrtskirchen und Maria Dingsbumse gewaltsam obenaufpfropfte. Wir leben in einer Kultur des Eroberns und Beherrschens, ganz nach dem Motto Töte oder stirb. Was für eine Errrungenschaft! Je gläubiger, desto wahnsinnig. Und höchst wahrscheinlich ist ein Grund für die hintergründige Kraft des skandinavischen Kunstschaffens eben die nie so ganz flächendeckende Christianisierung in den Herzen und Hirnen der dort Lebenden…

Poilus Hasen FerdinandDoch zurück zum Hasen an sich. Wie das alles anfing, dass wir zwei zueinander erstmalig Hase sagten, wie wir dieses Wort dann in immer neuen Verbindungen wie Hasenhund, Hasensalat oder Hasenschwall steigerten, sogar bis zu dem inzwischen legendären “Wir sind die Hasen!” Und wie sich daraus fast unbemerkt die Vorstellung entwickelte, in unserem Menschsein einige wesentliche Eigenarten dieses weithin unterschätzten Naturgefährten zu entdecken – und zu erforschen. Vom Wesen des Hasen inspiriert zu einem friedvolleren und gewaltfreieren Menschendasein – auf einer Welt voller Verbrecher und folgsamer Idioten. Da ist es wohl kein Zeitzufall, dass der Hase Ferdinand im wirklich ausgezeichneten Kurzfilm “Poilus” inmitten der Schlachtfelder des 1. Weltkriegs ausgerechnet jenes Thema von Beethovens “Ode an die Freude” spielt, das auch als Hymne des geeinten Europa bekannt ist. Darüber hinaus bietet das Künstlerkollektiv Institut Hasenbart Wissenswertes zum Selbstinterpretieren. Betrachten wir also die Welt aus der Perspektive der Hasen!

 

Civilmedia17 & #mediana17 Review Press Release (in German)

We published a press release summarizing Civilmedia17:

@Radiofabrik:
http://www.radiofabrik.at/presse/presse-aussendungen/2017/das-waren-civilmedia-und-mediana17-ein-rueckblick-presseaussendung-fs1-radiofabrik-radio-fro.html

@FS1:
http://fs1.tv/service/presse/presseaussendungen/2017/das-waren-civilmedia-und-mediana17-ein-rueckblick-presseaussendung-fs1-radiofabrik-radio-fro.html

 

Meine Geschichte…

Hi, ich bin Dennis und werde in diesem einen Blog hier
meine Geschichte in der Radiofabrik niederschreiben!

Eine kurze Info zu mir gibts hier: http://www.radiofabrik.at/aboutus/team/overhead/dennis-groemer.html

Nun sind schon fast 2 Monate vergangen seit ich, zuerst als Praktikant, meinen Fuß in unser Büro gesetzt habe und es hat sich einiges getan.

Einerseits bin ich nun nach einigen Überstunden aufgrund der Civilmedia17 hoffentlich wieder in einem normalen Rhythmus. Mit Party-Planung und den Awardshow-Videos hatte ich eine persönlich riesige Aufgabe mir, aber jetzt nach Vollendung bin ich überglücklich. 🙂   (Und es verlief alles relativ reibungslos, ohne peinliche Patzer)

Außerdem werde ich wohl später im Jahr eine Prüfung bei der Berufsschule ablegen um im zweiten Schuljahr starten zu können und mir so ein paar Wochen zu ersparen. Da ich ja zuvor in der Schule eigentlich etwas ganz anderes, nähmlich Elektrotechnik gemacht habe, wird das echt interessant 😛 Aber das ist noch zu weit entfernt um nervös zu sein.

Auch Privat tut sich einiges: Bald werde ich wohl in einer WG zu zweit wohnen. So werde ich innerhalb von 3 Monaten vom Schüler zum Lehrling mit eigener Wohnung.

Ganz spontan möchte ich in jedem Blog-Post nun mein meistgehörtes Album zur Zeit preisgeben:
Auf Empfehlung einer guten Freundin ist das im Moment das 2013er Album “AM” von den Arctic Monkeys. Neben meiner Metal-Vorliebe findet sich eben auch britischer Indie-Rock in meiner Musiklibrary 😛

Alles in allem ist grad echt viel los, aber nur Positives

Winners Civilmedia Award 2017 & Education Award 2017

Winners Civilmedia Award 2017

Category: TV / Access & Empowerment
Winner:
maiz TV: Rap ist mein Widerstand  Adriana Torres, DORFTV
2. Winner: Indimaj / اندماج  Sara Hassan, OKTO

Category: TV / Arts & Entertainment
Winner (ex aequo): Studio Kottlet  Melanie Schiller, OKTO
Winner (ex aequo): Aktion Aktuell  Lars Moritz & Otmar Wagner, OKTO

Category: Radio / Access & Empowerment
Winner: Globale Dialoge  Women on Air, ORANGE 94.0
2. Winner: Unter und über der Erdn (Sendereihe Kraftwerksfunk)  Karin Schuster, RADIO HELSINKI

Category: Radio / Arts & Entertainment
Winner (ex aequo): Kaputtrock Radioshow  Fabian Brandner, ORANGE 94.0
Winner (ex aequo): DGDS Folge 2: Charles Bukowski und Tom Waits  Thomas Horwath, CR 94,4

Winners Civilmedia Education Award 2017

Category Audio/Radio
Winner: Hörstolpersteine, Johannes Straubinger & 4B Klasse, Akademisches Gymnasium
Begründung: „Der Beitrag zeichnet sich durch die hohe journalistische und sprachliche Qualität aus. Die SchülerInnen führen die Interviews sehr professionell. Sie fragen nicht nur klug, sondern gehen auch sensibel auf die Antworten ein. Die Ernsthaftigkeit, mit der an das Thema herangegangen wird, ist spürbar. Nur durch intensive Recherchearbeit und gründliche Vorbereitung kann so eine Sendung gelingen.“

2. Winner: Akad on Air, Christine Kobler-Viertlmayer & SchülerInnen Schulradiomodul, Akademisches Gymnasium
Begründung: „Die Akad on Air Sendung zeigt, dass man an ein Thema aus ganz unterschiedlichen Richtungen herangehen kann. Einfallsreichtum und Kreativität der SchülerInnen sind groß. Die Jugendlichen gestalten die einzelnen Beiträge mit hoher technischer Qualität und beweisen in der Live-Moderation viel Mut und Spontaneität. Was Akad on Air außerdem heraushebt ist, dass es sich dabei nicht um Sendungen handelt, die punktuell im Unterricht entstehen. Es handelt sich um ein eigenes Radiomodul, bei dem der Prozess des Radiomachens und des Lernens mit dem Radio eine wichtige Komponente darstellt.“

3. Winner: Berufsorientierung mal ganz anders, Elisabeth Stuck & 4B Klasse, NMS Grödig
Begründung: „Die 4B der NMS Grödig macht eine Informationssendung zur spannenden Quizshow, bei der man Lust bekommt, die vorgestellten Berufe neu zu entdecken. Der individuelle Zugang zu verschiedenen Branchen und Berufen hebt diese Sendung aus ähnlich gestalteten Sendungen hervor. Das ist wirklich ‚Berufsorientierung einmal anders‘.“

Special Price for Education Value: KiZnewZ, Lisa Kaufmann & Hans Peter Graß i.V., schulübergreifend
Begründung: „Kinder brauchen Nachrichten, die sie verstehen und verarbeiten können. Das gelingt, wenn Kinder selbst thematisieren was sie bewegt, ihre eigenen Fragen stellen können und auf diese kindgerechte, professionelle Antworten erhalten. Gerade in Österreich sind Angebote für Kinder stark unterrepräsentiert. Die KiZnewZ füllen seit 2012 diese Lücke. In jeder Sendung beleuchten  SchülerInnen der 3. Bis 6. Schulstufe mit Hilfe einer Expertin/eines Experten ein aktuelles Thema kindgerecht aber nicht kindisch. Die Sendungen zeichnen sich durch eine sehr hohe Eigenständigkeit der SchülerInnen aus.  Die Integration der Sendung in den Unterricht, die Offenheit des Projekts und die Tatsache, dass jedes Jahr neue Klassen mitmachen können, waren mitunter Gründe für die Auszeichnung der KiZnewZ.“

Category Film/Video/TV
Winner: EU your vision, Christian Plohovich, & 6., 7., 8. Klasse Mediaart, BORG Gastein
Begründung: „Was eine fade Geografiestunde sein könnte, machen die SchülerInnen zu einem spannenden Beitrag, bei dem man nicht wegsehen kann. Sie schaffen es Themen aus dem Unterricht auf humorvolle Art zu erzählen und Infotainment mit eingängigen Vergleichen zu vermitteln. Technisch aufwändig produziert, zeigen die SchülerInnen mit Animationen und in Interviews was sie können.“

2. Winner: Grenzgang 2016, Martin Wachauer & 3q Klasse, BRG Salzburg
Begründung: „Der medienpädagogische Anspruch, dass die Schülerinnen selbst ihre Geschichten entwickeln, schreiben und umsetzen, die aus ihrer eigenen Lebenswelt stammen, wird in diesem Beitrag sichtbar. Die Geschichte ist dramaturgisch spannend erzählt.“

3. Winner: Film drehn statt wegdrehn – Clips für Vielfalt und gegen Diskriminierung, Andreas Huber-Eder & Jugendliche im Rahmen von 72h ohne Kompromiss, Katholische Jugend Salzburg
Begründung: „Die Jugendlichen verpacken wichtige Botschaften in kurze, nachvollziehbare Geschichten, die sie selbst entwickelt haben. Diskriminierung in verschiedenen Formen wird greifbar dargestellt.  Durch die Gestaltungsart werden nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche angesprochen. Doch die Jugendlichen stellen sich nicht nur im Videoclip gegen Diskrimierung.  Besonders hervorzuheben ist, dass die Clips zudem barrierfrei gestaltet sind. Gegen Diskriminierung – für Vielfalt – auf jeder  Ebene.“

Special Price Lifetime Achievement: Wolfgang Richter, Herz-Jesu-Gymnasium
Begründung: „Seit mehr als 20 Jahren unterrichtet Wolfgang Richter in seiner Arbeit als Lehrer Medienpädagogik. Das Gestalten von Sendungen und Beiträgen in verschiedenen Medien zu Unterrichtsthemen stand dabei für seine SchülerInnen stets auf dem Stundenplan. Die beiden eingereichten Projekte „EU your vision“ und „Austria-Italy“ zeigen beispielhaft wie sich die SchülerInnen kritisch und kreativ  mit wichtigen Themen auseinandersetzen und so an die Medienproduktion herangeführt werden. In den Clips wird außerdem der nötige Freiraum sichtbar, der SchülerInnen gegeben wird und den es braucht, um eigene Ideen selbstständig verwirklichen zu können.“

Congratulations to all, it was a pleasure to watch or listen to your productions.

Battle&Hum#83

Samstag 17.06.2017 (Stairway zum Nachhören)

MC Burns und DJ Smaug machen euch Feuer unter dem Hintern, sodass ihr nie wieder eine Analrasur braucht!

the playlist:

DJ Ridi Mama’s Burner:

MC Brandy Andy’s Fire Water:

  • 1. Frank Zappa (the best band you never heard in your life) – ring of fire
  • 3. Attwenger (sun) – huad
  • 4. Schönheitsfehler & Heinz (single) – mein ruf ist im eimer

„Die Erde dreht sich um sich selber. Man merkt es deutlich, wenn man trinkt.“ (Erich Kästner)

 !WICHTIGER HINWEIS!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)

Ursonate (Excellent Birds)

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 18. JuniKurt Schwitters‘ Ursonate ist beileibe kein Nonsens. Und das Orff-Institut für Elementare Musik- und Tanzpädagogik (Ernst Jandl hätte es nicht besser betitelen können) ist auch kein Ort für schwere Nöte. Dortselbst fand nämlich am Dienstag, 13. Juni eine Aufführung (von Ausschnitten) derselben statt, über welche wir hierselbst berichten. Alles MERZ, oder selbst? Eben. Denn dem genial schrägen Vogel war seinerzeit selbst Dada viel zu definiert, und so schuf er sich mit dem Kunstbegriff MERZ einen “absolut individuellen Hut, der nur auf einen einzigen Kopf passte” – nämlich seinen eigenen. Der Urdadaist und Wegbereiter beinah jeder späteren “konkreten” oder “Lautpoesie” von Ernst Jandl bis Christian Ide Hintze war also ein Individualanarchist, der sich nie einfügte. Sehr sympathisch!

UrsonateNoch sympathischer finden wir die Urheberrechtsgroteske rund um den Berliner Subkulturforscher Wolfgang Müller, der 1997 auf der norwegischen Insel Hjertøya eine ehemalige Strandhütte Schwitters‘ untersuchte und dabei die Stare (genau, die Amseldrosselfinkund- Vögel) Motive aus der Ursonate singen hörte. Er nahm sie auf und veröffentlichte ihren Gesang – zwar als “Naturgeräusch” deklariert – nichtsdestotrotz brach der üblich-läppische Copy-Riot über ihn herein, samt Erbenstiftung und Verleger. Heiliger Thomas Burnout, bitt für uns arme Künstler!” Und so war auch die überaus anregende Vorstellung der Ursonate im Gunild-Keetman-Saal von solcher Vogelperspektive inspiriert, was in den Kostümen (auf dem Foto vom Schlussapplaus) kenntlich wird. Überhaupt haben die Studierenden hier eine sehr vielschichtige Interpretation der Urpartitur entwickelt, die Bewegung, Stimme und soziale Emotionsdramaturgie mit Elementen der Naturbeobachtung dergestalt verflicht, dass einem da regelrecht die Sinne aufgehen. Eine Aufgabe von Kunst besteht wohl darin, uns empfindungsfähiger zu machen für all das, was wir im beschleunigten Alltagsvollzug fast gar nicht mehr wahrzunehmen imstande sind …

Vor allem eben uns selbst (ein herzliches Prost auf den Kiepenheuer Bühnenverlag!)

In diesem Sinnlichen:

böwörötääzää Uu pöggiff

fümmsböwötääzää Uu pöggiff

fümms bö wö tää zää Uu, pöggiff,

kwiiee. kwiiee. kwiiee. kwiiee. kwiiee.

kwiieee!!!

 

Fegefeier

Battle&Hum #83 am Samstag, 17.06.2017, 22:00 Uhr, diesmal mit Brandy!

Alle RaucherInnern ohne Feuerzeug kennen den praktischen Gebrauch des Fingers, mit dem man sich ins Auge fährt und etwas Brennendes erhält. Es brennt aber nur im metaphorischen Sinn, in Wirklichkeit sind es banale Schmerzen. Ebenso sind die Weisheiten am Würstelstand aus dem realen Leben gegriffen. Das sogenannte „Oaschpfeiferl“ macht seinem Namen alle Ehre und allen ist klar wo die Pfefferoni ein zweites Mal brennt. Johnny Cash komponierte „Ring of Fire“ wahrscheinlich nach ein paar Scharfen mit Pfefferoni in Wien. Ja sicher, die Feuerwehr löscht nicht nur die Hausbrände, nein, auch Schnäpse werden gerne angenommen. Wos? Na ja, nach ein paar Stamperl Hausbrand gibt es einen ordentlichen Brand.

High Voltage!

Jetzt ist ja wieder Hochzeit aller ZündlerInnen und PyromanInnen, die Sonne steht am höchsten auf unserer Erdhalbkugel und brennt gnadenlos auf uns herunter. Hier bei uns Menschen brennt nicht nur der Hut, auch schöne Grill- und noch schönere Lagerfeuer werden entfacht. Mmh Baby, es gibt  verbranntes Fleisch! Die Kreuzallergischen (nicht die mit den Pollen/Früchten sondern die mit den Christen) Menschen und Turnvereine von rechts bis links entzünden heidnische Freudenfeuer zur Sonnenwende. Eh schön!  Aus der Kindheitserinnerung weht der Duft getrockneten Heus und verbrannter Haare herüber ins Diesseits. Die ersten verschwitzten Körperregionen erfassen die Phantasie und übernehmen das Steuer. Ein Feuer im Sommer wäre eigentlich nicht nötig, es ist ja schon so heiß genug. Die Romantik eines Lagerfeuers ist natürlich eine hervorragende Vorbereitung auf den Vollzug des Beischlafs im Heu.

Bei solch unreinen und sündigen Gedanken geht es sogleich ab ins Purgatorium zur Reinigung. Das Fegefeuer wird euch die lüsternen Späße schon wegbrennen. Alles wird geläutert, das Feuer lässt nur pure Reinheit zurück. Ach was, vergiss es! Das Beste was je durch Hitze transformiert wurde ist unwidersprochen der Geschmack von Obst im heiligen Geist. Oh Obstbrand unser, gib uns einen Schluck! Die Iren (lässt sich kaum gendern, wie schaut denn das aus: „IrInnen“) nennen ihr Destillat aus Getreide  wohlweislich „Uisge Beatha“ (Wasser/Leben), was nicht gälisch sprechende Saufköpfe dann als Whiskey wiederlallen. Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, nein hin und wieder braucht er auch einen ordentlichen Schluck Whiskey, soll Woody Allen einmal gesagt haben. Recht hat er, löscht das Fegefeuer mit Feuerwasser!

Austrian Fire Water Burn

Wir von Battle&Hum lassen Sodbrand, Weinbrand und Waldbrand hinter uns! Kommt zu uns ans knisternde Lagerfeuer und meditiert mit uns über die Weisheit: „Die Deppadn haben es gern warm“. Ab 22:00 Uhr läutern wir uns und euch reuige SünderInnen mit lieblicher Musik und jugendfreien Gags. Battle&Hum ist natürlich wie immer freiwillig selbst kontrolliert und erst ab 60! Unser Ruf ist schon lange im Eimer, we don’t need no water, let the motherfucker burn!

MC Wuh

Veröffentlicht unter Teaser

5 Years FS1 & Civilmedia 17 Party

 

DJ Line Up:

19:15 bis 22:00 Uhr 
Jürgen Lichtmannegger aka eljot aka EleJota del Club Tropical

Mit seinem Programm zwischen Salsa Choke, Bachata, Reggaeton, Reggae etc. vereint eljot die Paartanzfraktion aus der Salsa mit der Partycrowd.

22:00 – 02:00 Uhr
Gemeinsames Set der Salzburger Techno-DJs und Freakadellen
Pawa (Patrick Waschl) und Alex Mild

Stress lass nach

Stress lass nach

Landauf, landab ist dieser Spruch zu hören. Irgendwie ist man beinahe schon ganz out, wenn man nicht im Stress ist. Und unsere Hunde?! Die sind alleine schon dadurch gestresst, dass sie unser hektisches Leben mit uns teilen (müssen).

Stress ist – und das ist wichtig – allerdings kein Schönheitsfehler im perfekten Alltag. Stress ist vielmehr ein echtes Problem und die Folgen von Stress sind weitreichend für die physische und psychische Gesundheit.

 

Franziska Müller mit Kira

Franziska Müller lebt seit 35 Jahren mit Hunden und hat sich – nicht zuletzt durch ihre eigenen Hunde – zur Spezialistin in Sachen Stresshund entwickelt. Franziska Müller ist Wienerin und lebt seit 1999 mit Ihrem Mann und Ihrer Tochter in der Schweiz. In Ihrer Praxis als selbständige psychotherapeutische Beraterin und Coach, hält sie Vorträge, gibt Seminare und Workshops zum Thema gewaltfreie Kommunikation und psychische Gesundheit – und eben auch zum Thema Stress bei (und mit) Hunden.

Franziska Müller lebt derzeit mit der Schäferhündin Kira aus einer Tötungsstation, die ein erhebliches Stressproblem hat. Inzwischen  entwickeln wir gemeinsam  APPs und bieten eine umfangreiche Onlinefortbildung für HundetrainerInnen an.

Corinne Keller ist Lehrerin, LRS-Therapeutin, Systemtherapeutische Beraterin, Autorin und Illustratorin, Kulturmanagerin und Musikerin. Zu ihr gehören ihr Mann und 2 Labrador Retriever, von denen einer ein ausgeprägtes Cauda Equina Syndrom hat. Die Diagnose erklärte auch das  Erregungslevel des Hundes und seine hohe Stressanfälligkeit. Da er nicht mehr unkontrolliert von der Leine durfte und um seinem hohen Bewegungs- und Aktivitätendrang gerecht zu werden, galt es, Auslastungsmöglichkeiten zu finden, die ihn zum einen ruhig beschäftigen und zum anderen alternativ geistig auslasten, da eine körperliche Beschäftigung nur eingeschränkt möglich ist.

So wurde Corinne Keller Fachfrau für alles, was gesunde Auslastung betrifft.  Ihr persönlicher Anti-Stress-Tipp ist der Backpack-Walk, bei dem ein spannend befüllter Rücksack eine wichtige Rolle spielt. Den Link zum Video finden Sie in der Rubrik „Servicebox“.

Hardy Keller bei der Arbeit

Unterstützt wird Corinne Keller dabei von ihrem Mann, Hardy Keller, der als Physiotherapeut, Osteopath, Chiropraktiker und Huftechniker – Spezialist für Stress infolge von Krankheit ist.

Servicebox

Video „Rucksackspaziergang“
Facebook „Brain train your dog“

www.agimed.de Physiotherapeut, Osteopath, Giropraktiker und Huftechniker – Spezialist  für Stress bei Hunden infolge von Krankheit

Franziska Müller und Schäferhund Kira

Franziska Müller

Kirasworld, Beratungspraxis Müller

 

 

 

Fernlehrgang zur Zert. TrainerIn für stressbedingte Verhaltensweisen beim Hund
Kirasworld Chillout-App

 

Zum Lesen

Stress bei Hunden -James O-Heare
Stressfrei über alle Hürden – Leslie McDevitt
Einfach schnüffeln, Nasenspiele für den Hundealltag – Christina Sondermann
Das große Schnüffelbuch: Nasenspiele für Hunde – Viviane Theby und Michaela Hares
Handbuch für Hibbelhunde: wie nervöse und agitierte Hunde Ruhe lernen – Bina Lunzer
Immer mit der Ruhe, Karin Immler
Ich bin im Stress, Karin Immler

Musik

Procul Harum – A salty dog
Vera Cruz – Believe
Vera Cruz – Lost

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder  per APP am 2. Mittwoch im Monat um 12.06 und an einem Donnerstag im Monat um 19:06 Uhr. Alle Sendungen zum Nachhören finden Sie hier.

Feedback und Kontakt: Karin Immler, www.knowwau.com

 

Hundewissen zum Hören im Hundepodcast von know wau.