Tun wir unseren Hunden gut?

Tun wir unseren Hunden gut?

So gut, wie sie uns tun?

Bevor ein Hund ins Haus kommt, wird oft lang und intensiv überlegt, ob der Hund den oder dem Menschen gut tun wird. Ich wage zu bezweifeln, dass auch nicht annähernd so oft darüber nachgedacht wird, ob man selbst dem Hund gut tun wird.

Katrin Bargheer setzt in ihrer Tätigkeit als Hundetrainerin ihre Lebensphilosphie um „Aufrichtig authentisch!“ Sie sieht die Menschen deutlich in der Pflicht, sich über die Bedürfnisse ihrer vierbeinigen Gefährten zu informieren und sich mit ihrem  Kommunikationssystem auseinanderzusetzen.

„Oft interpretieren wir Hunde falsch und werden so eher zur Last als zur Lust für den Hund“

Völlig unterschätzt wird ihrer Meinung nach das Schlaf- und Ruhebedürfnis der Hunde, die es ganz schön schwer haben, unseren dicht getakteten Alltag mitzumachen.

Katrin Bargheer ist ursprünglich Pharmazeutisch technische Assistentin, wo sie in der Beratung ihrer Kunden das Hauptaugenmerk auf auf die ganzheitliche Betrachtung einer Krankheit legt.  Als Hundetrainerin und Verhaltensberaterin für Mensch und Hund liegt ihr Schwerpunkt auf Stressreduktion und Traumalösung. Zu ihrem Haushalt gehören 2 große Kinder, 3 Hunde und 4 Katzen.

Eines ihrer Projekte ist der Schnüffelgarten, über den Sie ein paar Zeilen für unsere HörerInnen geschrieben hat. Schnüffelgarten, Katrin Bargheer 2017. Wenn Sie in der Nähe zuhause sind, dann sollten Sie dort unbedingt einmal vorbeischauen.

Straßenhunde sind sowieso arm!?

Straßenhund c) Murati

Straßenhund c) Murati

Bardhi Murati ist seit 2014 selbstständiger Hundetrainer und Autor von zahlreichen Fachartikeln. Er trägt das staatliche Gütesiegel „Tierschutzqualifizierter Hundetrainer“, studierte Hundepsychologie sowie Hundewissenschaften und ist seit 2017 an der Veterinärmedizinischen Universität Wien für das Studium der „angewandten Kynologie“ eingeschrieben. Neben seiner Hundeschule COURAGIERT ist er Hundetrainer für die Volkshilfe Wien und arbeitet außer mit Hunden auch professionell mit Hühnern, Lauf- und Pekingenten. Neben seinen eigenen Hunden, einem Weißen Schweizer Schäferhund und einer Tervuerenhündin, gehört sein Herz den Straßenhunden in Makedonien.

Sie zu beobachten ohne zu intervenieren oder zu stören, ermöglicht  ihm viele Erkenntnisse über die soziale Kompetenz von Hunden. Das gänzlich andere Verständnis von Hundehaltung in Makedonien bedingt auch einen gänzlich anderen Umgang mit den Tieren. Dennoch sind die gewonnenen Erkenntnisse auch für unsere Herangehensweise von Interesse, wie Bardhi Murati ausführt.

Ein Hundeleben in Makedonien  ist – zumindest auf dem Land – gänzlich anders, als eines in Wien, Dortmund oder Brüssel. Die Hunde, die tatsächlich beim (nicht im) Haus leben, sind vielfach Kettenhunde. Große, kräftige Hunde, die Respekt einflößen, tief und drohend bellen und – gewollt – aggressiv sind. Auch die anderen, die auf der Straße leben, in kleinen Gruppen, sind durchaus gut genährt. Auffallend ist die soziale Kompetenz dieser Hunde, die an Konflikten nicht interessiert sind und im Allgemeinen gut miteinander auskommen.

Servicebox

Katrin Bargheer
Hunde-Institut
Facebook Schnüffelgarten
Publikationen: Mein Herz bellt

Bardhi Murati
Hundeschule couragiert
Facebook
Publikationen: YourDog Hundemagazin

Lesefutter

Turid Rugaas, Calming Signals
Kurt Kotrschall, Hund und Mensch, Einfach beste Freunde
Gudrun Braun, Yvonne Adler, Mensch und Hund, ein starkes Team
Patricia McConell, Liebst du mich auch? Die Gefühlswelt bei Mensch und Hund
Karin Immler, Zweierlei Hundeleute

Sendung anhören

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv https://cba.fro.at/series/hunderunde.

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

 

Hundewissen zum Hören im Hundepodcast von know wau.

Energie

Sendung am Fr. 11.8.2017 16:00-17:00
Thema: Energie

Verschiedene Energiearten, vor allem erneuerbare Energie werden an Hand von Beispielen besprochen und erklärt.

Da gibt es viele Themen:

  • Was ist Energie und wie kann ich sie erzeugen, verbrauchen oder physikalisch richtiger gesagt: umwandeln?
  • Wie viel Energie „verbrauche“ ich und kann ich Energie sinnvoll verwenden?
  • Wo und wie kann erneuerbare Energie eingesetzt werden?
  • Besprechen werden wir natürlich auch aktuelle Entwicklungen wie Solarflugzeuge, Elektromobilität und Energiespeichersysteme.

Lassen Sie sich also bei der nächsten Sendung „Leuchtturm“

am Fr. den 11.August um 16 Uhr

für eine Stunde energetisch „aufladen“.

 

Kommentare, Anregungen und Diskussionen sind willkommen.

ein schuss jandl

> Sendung: Perlentaucher Nachtfahrt vom Freitag, 11. August – Wie jetzt? Ist denn nicht “einschussjandl” die schönere Einwortpoesie? Auch “ein schussjandl” oder “einschuss jandl” sind genauso vorstellbar wie berechtigt. Sprachermächtigt! Schon offenbart sich, gleichsam “in a nutshell”, der Wortkosmos des Dichtmeisters Ernst Jandl nebst einiger seiner durchaus erwünschten Wirkungen. Zu den anderen, unerwünschten, fragen sie sich selbst oder hauen sie sich mit dem Fliegenklescher fest auf den Kopf. Wenns denn hilft. Wir jedenfalls erproben seinen Sinngehalt an uns selbst, indem wir den normierten Nutzsprech, der uns alltäglich umwuchert, diesen im wahrsten Sinn unsäglichen Unsinn der fortwährenden Weltverdeppung, durch Zerlegung neutralisieren und so auch mit dem Experimentellen experimentieren.

ein schuss jandl“Den Sinn und die Sprache ließ Jandl zerschellen in den Abgründen der Welt, und dass er damit zu einem der größten Popkünstler der Literatur wurde, ist eines ihrer schönsten Mirakel.” So formuliert der unseres Wissens nicht verwandte Paul Jandl in der “Welt” zum Erscheinen der 6-bändigen Werkausgabe 2016. Und erzählt uns eine der schönsten Ernst-Jandl-Anekdoten überhaupt:

“Als ich Ernst Jandl in den Achtzigerjahren zum ersten Mal angerufen habe, war das Gespräch kurz. Erst hat es lange geläutet, dann meldete sich drohend seine Stimme: “Jandl?” – “Hier ebenfalls Jandl”. Aufgelegt. Man hätte es ahnen können. Die Achtzigerjahre waren die Zeit, in der der Dichter so berühmt war, dass man sich mit ihm am Telefon gelegentlich einen Scherz erlaubte. Die Scherze konnten derb sein, wenn ein lyrisches Wiener Herz der Meinung war, dass die Poesie mit dem Avantgardisten des “sprachenschmutzen” auf den sprichwörtlichen Hund gekommen ist, oder sie waren auf kleinmütige Weise originell. Es gab tatsächlich Leute, die sich mit “Ottos Mops” meldeten oder nur fragten: “Bist eulen?”

ein schussjandl

ottos mops

ottos mops trotzt
otto: fort mops fort
ottos mops hopst fort
otto: soso

otto holt koks
otto holt obst
otto horcht
otto: mops mops
otto hofft

 

ottos mops klopft
otto: komm mops komm
ottos mops kommt
ottos mops kotzt
otto: ogottogott

 

einschuss jandlNun haben wir ja nicht nur so einen riesen Haufen eigener Arbeiten mit, über und rund um den Ernst in unserem Radiogepäck, speziell die Sendungen experlimental oder Atom Heart Mona Lisa, dazu noch allerhand andere Anstiftereien im Artarium. Nein, niemals nicht! Wir ham noch lange nicht genuuuuug. Der Salzburger Jung & Jung Verlag (für den zwischenzeitlich auch der erwähnte Paul Jandl lektorierte) hat uns zu dieser Sprachexpedition freundlicherweise mit dem Band “der beschriftete sessel” ausgerüstet, den wir zur eingangs erwähnten Zerlegung heranziehen wollen. Dort findet sich etwa “Zwischen Hulst und Hummel” (Ein Auszug):

“Die zwischen HÜM und humlich, Hulst und Hummel klaffende Wörterbuchlücke           (hu- hum- humá- human- humaní-) lässt mich an eine Reihe von Texten denken, zu verschiedenen Zeiten in verschiedener Technik geschrieben, die ein Entsetzen über die Peinigung der Menschen durch den Menschen zum Ausgangspunkt haben. Sie gesellschaftskritische Texte zu nennen, scheint möglich, lässt aber außer acht, dass ein gewisses Maß an Gesellschaftskritik bereits überall dort konstatierbar sein könnte, wo die Sprache von Texten aus dem normativen Geleise gekippt ist. Es gibt Leute, die in jeder Abweichung von der Norm, in welch kleinem Teilbereich immer sie sich ereignet, eine Bedrohung jeglicher Norm erblicken, womit sie nicht völlig unrecht haben mögen. Größere Liberalität, für manche ein Dorn, ist nur durch den Abbau von Normen, Verbindlichkeiten erreichbar. An sie, die Verteidiger jeglicher Norm, ist zweifellos auch gedacht, wenn mit den Mitteln der Kunst die Vorstellung von Normalität vorsätzlich und lustvoll gestört wird.”

Es könnte Ernst Jandls Motto sein: “Alles mit allem möglichst dicht zu verbinden…”

 

Lesetips rund um das Thema Esoterik und Wasser

In der letzten Sendung haben wir uns dem Thema Wasser gewidmet. Im Zuge dessen sind uns zwei Bücher untergekommen, die wir euch zur weiteren Lektüre empfehlen können.

  • Trübes Wasser: Der esoterische Wassermarkt
  • Wasser, das Wunderelement?: Wahrheit oder Hokuspokus

Beide von Helge Bergmann. In einem Vortrag an der Uni Hamburg könnt ihr euch einen Vorgeschmack über den Inhalt der Bücher geben lassen (ca. ab Minute 19).

Ankündigung Sendung #11: Frieden – Durch Meditation zur befreiten Gesellschaft?

Sendetermin: Dienstag, 1. August 2017 um 20 Uhr auf der Radiofabrik Salzburg

Das Thema Friede und Gewalt war in den letzten Wochen (und eigentlich fast immer) in aller Munde. Egal ob bei den Auseinandersetzungen in Hamburg zwischen Polizei und Demonstrant*innen oder bei Konflikten wie in Syrien – immer stellt sich die Frage nach der Legitimation von Gewalt, den Gründen von Konflikten und wie Friede erreicht werden kann.

Friedenstaube

Friedenstaube

In dieser Sendung erzählen wir Euch wie manche durch Meditation zu fliegenden Heilsbringern werden wollen, diskutieren über den Sinn und Unsinn des inneren Friedens und stellen uns die Frage, ob der soziale Friede überhaupt etwas erstrebenswertes ist.

Dichterlandschaften

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 30. JuliVom Zauber der Dichterlandschaften erzählt Brita Steinwendtner in ihrem neuen Buch “Der Welt entlang”. Dazu besucht sie nicht weniger als 18 höchst unterschiedliche Gestalter_innen von Wortkunst in deren jeweiligen Lebens- und Schaffensräumen. Denn, so eine These dieses schon 2007 mit dem Band “Jeder Ort hat seinen Traum” begonnenen Work in Progress, die vielschichtige Wechselwirkung zwischen den Dichtenden und ihren Landschaften hat immer auch einen wesentlichen Einfluss auf die daraus entstehende Werkwelt. Folgerichtig müsse man die Autor_innen dort aufsuchen, wo sie leben, um so besser verstehen zu lernen, wie sie schreiben. Und genau das glückt Brita Steinwendtner in den 18 feinsinnigen Portraits ihrer Reise durch 18 verschiedene Dichterlandschaften.

DichterlandschaftenDabei herausgekommen ist ein in jeder Hinsicht dichtes Kompendium, das sich der Genrezuschreibung entzieht, weil es sich in Aufbau und Gestaltung, in Bild- und Wortwahl genauso verschieden verhält, wie die darin portraitierten Künstler_innen nun einmal ihrem Wesen nach sind. Es ist die geradezu zeituntypische Stärke dieses Unterfangens, ein so hohes Maß an Intimität zu schaffen und dabei doch nicht aufdringlich, einmischend oder respektlos grenzverletzend zu sein. Zugleich ein Zitatenschatz (sorgfältig mit Quellenangaben hinterlegt), vielfältige Einladung zum weiteren Entdecken, nachhaltig neugierigmachend, im besten Sinn verführererisch, sowohl Steinwendtners Steinbruch als auch Kreativkonglomerat, Dichtung von und mit Dichter_innen wie zum Beispiel Monika Helfer und Michael Köhlmeier, Friederike Mayröcker, Juri Andruchowytsch, Hubert von Goisern, Ilija Trojanow. Ein idealer Reisebegleiter zum Hineinstaunen in immer neue Welten oder wie es eine Nachbarin ausdrückte: “Jetzt bin ich auf Jahre hinaus mit Anregungen für meine Lektüre versorgt.” Wir haben unsererseits die Brita aufgesucht und sie ins Kunnst-Biotop gebeten, zur wechselseitigen Belebung der Dichterlandschaften

“Seit fünfzehn Jahren hatte ich diese Jandl-Mayröcker’sche Mansardenwohnung nicht mehr gesehen. Es erstaunte mich und doch auch wieder nicht: Sie sah aus wie die Wohnung im vierten Stock. Zugewachsen. Schreibhöhle und Irrgarten. Gefängnis oder Geheimnis? Edith hatte Friederike ein geschmücktes Weihnachtsbäumchen gebracht, schief stand es zwischen den Gebirgen aus Büchern, Zettetlabyrinthen und kleinen bunten Wäschekörben, überquellend mit Papierenem auch sie. Ist die Weit hier ausgeschlossen oder vielmehr hereingeholt in tausendertei gedruckte Tanderei? In den Atem lebensnotwendiger Schrift und Schriften, die sich vermehren wie das Myzel einer tropischen Pflanze? Für Friederike ist diese Verzettelung ein Lebensmuster, sie kann es ironisieren und hat selbst Angst vor den Hurrikanen aus Staub.”

Aus Der Welt entlang” (Besuch bei Friederike Mayröcker)

 

70 Jahre UFO-Absturz in Roswell + Mumienfund in Peru 2017

Aufruf aus dem Kosmos/139
22. Juli 2017, 18 Uhr
Radiofabrik Salzburg

Foto von Claus

Anfang Juli 1947 schockierte eine Pressemeldung des amerikanischen Militärs die Weltöffentlichkeit: „Die vielen Gerüchte über fliegende Scheiben wurden gestern Wirklichkeit, als der Nachrichtenoffizier des 509. Bombengeschwaders der 8. Luftwaffe am Armeeflugplatz Roswell das Glück hatte, in den Besitz einer solchen Scheibe zu gelangen.“ Diese Meldung wurde am nächsten Tag mit dem Hinweis dementiert, es sei doch nur ein Wetterballon gewesen. Damit war das Thema vorerst vom Tisch. Aber ab Ende der 1970-er Jahre kam die US-Regierung immer mehr unter Druck. Im Juli 1994 veröffentlichte die Luftwaffe den Bericht „Der Roswell Bericht: Fakt versus Fiktion in der Wüste Neu Mexikos“. Darin kam sie zu dem Schluss, dass der Vorfall von Roswell dem Projekt Mogul zugeordnet werden könne, einem streng geheimen Projekt, bei dem Ballons Sensoren in die obere Atmosphäre transportierten, um nach sowjetischen Atomtests zu spähen. Zwar gab man zu, dass die Aussage über einen abgestürzten Wetterballon nur eine Geschichte zur Geheimhaltung war, jedoch nicht, um die Wahrheit über Außerirdische zu verbergen. Im Jahr 1997 wurde von der US-Luftwaffe ein weiterer Bericht veröffentlicht „Der Roswell Bericht: Akte geschlossen“, welcher sich hauptsächlich mit den Behauptungen über die Bergung außerirdischer Leichen beschäftigte. So weit, so gut.
Wir gehen in dieser Stunde aber nicht den offiziellen Aussagen der US-Regierung und Luftwaffe zu diesem UFO-Absturz vor 70 Jahren nach, sondern den offiziellen Aussagen einiger Augenzeugen, die dabei waren, oder die in weiterer Folge mit dieser speziellen Angelegenheit zu tun hatten.
Ein sehr wichtiger Meilenstein im Prozess der UFO-Enthüllung war die Veröffentlichung des Buches „Der Tag nach Roswell“ im Jahr 1997. Dessen Autor, der ehemalige Pentagonmitarbeiter Oberst a.D. Philip Corso (1915 – 1998) beschreibt darin, wie er die Wrackteile aus dem Roswell-Absturz 1947 untersuchen ließ und deren Technologie der zivilen Nutzung zuführte. Auf diese Weise entstanden u.a. schusssichere Westen aus Kevlar, Laserstrahlen und Glasfaserkabel. Bis heute haben weder die US-Armee noch das US-Verteidigungsministerium Stellung dazu genommen – und das, obwohl die Identität und Position von Oberst Corso bestätigt sind. https://www.youtube.com/watch?v=qu0InfzC1Gc
Oder wer kennt z.B. die eidesstaatliche, notariell beglaubigte Erklärung von Walter Haut (1922 – 2005)? Diese wurde am 26. Dezember 2002 versiegelt und erst nach seinem Tode mit Genehmigung der Familie veröffentlicht. Walter Haut war Presseoffizier auf der Roswell Army Air Base und schrieb Anfang Juli 1947 die Originalmeldung im Auftrag seines Vorgesetzten. Ein kleiner Einblick „Etwa gegen 9:30 Uhr morgens (8. Juli) rief Blanchard in meinem Büro an und diktierte die Pressemitteilung über unsere Bergung einer Fliegenden Scheibe auf einer Ranch nördlich von Roswell und dass Marcel das Material zum Hauptquartier bringen würde. Es war meine Aufgabe diese Pressemitteilung an die Radiosender FGFL und KSWS, sowie an die Zeitungen „Daily Record“ und „Morning Dispatch“ zu senden. Als die Pressemitteilung ihre Empfänger erreicht hatte wurde mein Büro mit Telefonanrufen aus aller Welt regelrecht überschwemmt. Nachrichten stapelten sich auf meinem Schreibtisch, doch anstatt die Anfragen der Medien abzuarbeiten schlug Col. Blanchard vor, dass ich nachhause gehen sollte, um mich davor zu verstecken.“ … ganze Erklärung hier: http://www.exopolitik.org/wissen/zeitgeschehen/geheimdokumente/55-eidesstattliche-versicherung-von-w-haut-interview
Weiters sprechen wir über die ungewöhnliche Mumien, die kürzlich in Peru in der Nähe der berühmten Nazca-Linien gefunden wurden. Diese werden wissenschaftlich untersucht – und deren Ursprung auch schon kontrovers diskutiert. http://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/us-medizinerin-erklaert-warum-die-weisse-nazca-mumie-keine-moderne-faelschung-ist20170629/
Musik kommt diesmal von `The Friends of Dean Martinez´ und `Calexico´.
Claus, Manu und Rüdiger (der Zeitreisende) freuen sich wieder auf offene Ohren-Herzen!

Herabwürgung religiöser Lehren

> Sendung: Artarium vom Sonntag, 23. JuliEine intelligente Sendung über das, was geht – und das, was nicht geht. Und darüber, wie man es doch machen und dabei auf der sicheren Seite bleiben kann. Es geht natürlich um die sogenannten No-Gos der Programmgestaltung wie etwa Sexismus, Rassismus, Aufrufe zur Gewalt und das elegante Beleidigen von Religionsvertretern sowie sonstigen Oberhäuptern. Ganz offensichtlich (das legt ja schon der Titel nahe) handelt es sich hierbei um einen satirischen Beitrag, der im Brecht’schen Sinn (unter anderem durch Übertreibung) “die Wirklichkeit zur Kenntlichkeit entstellt“. Oder wie beschrieb einst Karl Kraus den Salzburger Jedermann?“Der aberwitzigste Dreck” – und trat umgehend aus der katholischen Kirche aus. Na also, geht doch. Und jetzt wir: ACHTUNG SATIRE!

HerabwürgungRufen wir also zunächst einmal zum Oralverkehr mit einem Gangsta-Rapper sowie zur Tötung eines populären TV-Moderators auf, verhöhnen wir sodann pauschal alle männlichen Journalisten (das ist doch sowas von sexistisch), bevor wir die christliche Religion schmähen und dabei die geistige Gesundheit des Papstes in Frage stellen, Angela Merkel “ficken” sagen lassen – und darüber nachdenken, warum sich Kurz auf Furz reimt. Alles ganz schön gefährlich – doch im geigneten Kontext, in indirekter Rede, als Satire kenntlich gemacht oder einfach nur mit dem richtigen Konjunktiv geht viel mehr, als man glaubt, können zu dürfen. Denn unsere Inhaltsregeln sind nicht dazu da, bestimmte Themenbereiche insgesamt aus dem Programm zu verbannen. Sie dienen vielmehr dazu, bestimmte Haltungen wie Hetze, Kommerz, Propaganda und überhaupt das Fürdummverkaufen der Hörer_innen hintan zu halten. Genau dafür gibt es auch die Programmkommission. Und nicht dafür, dass hier alle so schön sprechen, wie es einige Wichtigkeiten wohl gern hätten, dass wir ihnen Honig ums Maul brunzen.

Herabwürgung WarnhinweisAuf jeden Fall werden wir in dieser Sendung einige Möglichkeiten des Umgangs mit “schwierigen Themen” exemplarisch anleuchten, naturgemäß auf die uns eigene Art der augenzwinkernden Zwischentöne. Denn zwischen Warz und Schweiß existieren ja unzählbare Schattierungen von Gunkel und Heil. Womit wir beim Antisemitismus angelangt wären, einer der zahllosen Varianten des Rassismus (den wir nicht mögen). Und somit bei einem weiteren Grund, weshalb diese Darbietung keine (nach § 188 StGB strafbare) Herabwürdigung religiöser Lehren ist, sondern die Darstellung genau jener Herabwürgung, die viele Menschen guten Willens Tag für Tag so unsäglich schlucken macht, wenn sie versuchen, zu verdauen, was ringsum vorgeht. Die fortwährende Herabwürgung des Brechreizes, den uns die Hirnblasen der religiösen Leeren verursachen. (Siehe “Die Ursache” von Thomas Bernhard).

Deppert sein sollte man dabei lieber nicht. Aber hört selbst …

 

Battle&Hum#84

Samstag 15.07.2017 (Stairway zum Nachhören)

Unser Stargast Manfredo lässt alle Löcher aus dem Käse fliegen!

the playlist:

Manfredo’s holy holes:

  • 1. Marilyn Manson (portrait of an american family) – cyclops
  • 3. Voodoo Jürgens (ansa woar) – fang da nix an
  • 4. Granada (same) – taube im glas

MC Randy Andy’s butthole surfers:

  • 1. Hole (pretty on the inside) – garbage man
  • 3. Patti Smith (radio ethiopia) – pissing in a river

„Ich hoffe nicht, dass es nötig ist zu sagen, dass mir an Salzburg sehr wenig und am Erzbischof gar nichts gelegen ist und ich auf beides scheiße.“ (Wolfgang Amadeus Mozart)

 !WICHTIGER HINWEIS!

Ab sofort stehen unsere Sendungen nur mehr beschnitten (ohne Musiktitel) auf der CBA Archivplattform zur Verfügung. Dies soll uns Sendungsmacher vor Urheberrechtlichen Verfolgungen schützen. Aber seid nicht traurig ihr könnt weiterhin mit Hilfe eines Passwort jede Sendung voll und ganz herunterhobeln.

Streamen ist ohne Passwort möglich nur für den Download benötigt man ein Zauberwort.

Dieses Passwort lassen wir jenen interessierten welche uns ein E-Mail schreiben gerne zukommen.

Opens window for sending emailinfo@battleandhum.at

Klicket das gelbe Schlößchen (links unter der Musikdatei) an und gebet dann das Passwort ein und das Glück kommt in Strömen!

Zur Abstimmung HIER entlang! (Die Wahlkabinen sind bis Monatsende geöffnet, wo gibts denn sowas…….)