(Gegen die Titel im Artikel hab ich eh keine Chance, deshalb überleg ich mir nichts, sondern schreib’ lieber…)
Posted on | Mai 16, 2012 | Kommentare deaktiviert
Liebe FabrikantInnen und (Grafik-)Freunde,
was ich auf jeden Fall über meinen zukünftigen Job gelernt habe ist, dass sich Trends und Designvorlieben sich rasend schnell ändern. Wir arbeiten ständig was an unserem
C o r p o r a t e D e s i g n und überarbeiten vorhandene Design Elemente.
Wo holt man sich Anregungen für neue Homepages, Visitenkarten, oder Aufkleber.
Heute soll’s ein wenig um Inspiration gehen (war übrigens auch das Thema meiner letzten Radiosendung, um den Bogen zu schließen
). Wo man sie sich holt, was andere darauß machen und und und. Im folgenden also drei Internet Tipps auf denen sich Profis, Auszubildende und andere Interessierte Anregungen holen können.
1. Bored Panda
P R O: Die Artikel sind Rankings, bzw. Auflistungen kreativer Ideen zu einem bestimmten Thema. Suche ich z.B. nach kreativen Timelines für Facebook einfach das passende Stichwort in die Suche eingeben und der zugehörige Artikel wird ausgespuckt.
C O N T R A: Die ganzen roten Überschriften erzeugen bei mir persönlich das Gefühl, dass was nicht stimmt :O
Eine Seite, die ich selbst erst vorkurzem entdeckt habe.
P R O: Kostenloser Download von unzähligen Templates, PSD-Dateien, etc. die für’s Basteln an den eigenen Projekten verwendet, ein-, oder nachgebaut werden können.
C O N T R A: Einmal dabei, bekommt man quasi ständig Post von denen mit Benachrichtigungen über neue Uploads. Kann informativ, viel öfter aber einfach nervig sein.
3. Delicious
P R O: Der Klassiker. Ähnlich aufgebaut wie Bored Panda, mit Kategorien, die man durchstöbern kann. Wer einen Account besitzt kann sich interessante Artikel zu einem persönlichen “Stack” zusammenfügen. So hat man alles mit einem Klick parat und kann die Netzfundstücke mit anderen teilen.
Falls jemand alle Seiten durchgeschaut hat und immer noch nicht inspiriert sein sollte: Follow these steps!
Die Inspiration sei mit euch!
Ihr hört von mir.
the apprentice
Aller Anfang ist schwer
Posted on | Mai 16, 2012 | Kommentare deaktiviert
16. Mai 2012: 1. Redaktionssitzung
Alles Wichtige wurde besprochen, die ersten Vorbereitungen wurden getroffen und die Vorfreude auf die Ausstrahlung unserer ersten Radiosendung steigt
Heimat ist…
Posted on | Mai 16, 2012 | Kommentare deaktiviert
Festung und Untersberg – verbinden SalzburgerInnen damit Heimat!?
Herr Peter (Die Werkschau)
Posted on | Mai 16, 2012 | Kommentare deaktiviert
Artarium am Sonntag, 20. Mai um 17:06 Uhr – Der Multikünstler Peter Wolfgang Wetzelsberger zieht Bilanz über sein Salzburger Schaffen. Mit einer gnadenlos intimen Werkschau am Freitag, 18.Mai um 20:00 Uhr im So.What in Obergnigl eröffnet der allseits als Peter.W. bekannte Autor, Musiker, Zeichner, Performer, Schauspieler, Radiopionier, Netzwerker und Anstifter den letzten Akt eines langen Abschieds. Er kehrt seiner Heimatstadt also vorläufig endgültig den Rücken und wird fortan in Wien und anderswo seine Produktivität entfalten. Zuvor muss Salzburg sich aber noch einmal an einem Rundblick aus Peters Perspektive messen lassen. Und wieder einmal die Frage nach der Ursache. Eine Annäherung…
Letztlich ist der Herr Peter ursächlich schuld daran, dass es die Sendereihe Artarium überhaupt gibt, hat er sie doch aus einer seiner unzähligen liebenswerten Launen heraus damals im März 2007 ins Leben gerufen. Und einigermaßen unüberschaubar wie die Art oder Anzahl von Peters kreativen Ausbrüchen ist wohl auch sein bisheriger Schaffensreigen, der in dieser Kunstmetropole des Konsum und Kommerz immer ein Schattendasein fristete, jenseits von Mainstream und Mozartkugel. Peter.W.s Kunst, die sehr wohl eine hand- und mundwerklich gediegen durchgearbeitete ist, könnte man genauso gut mit zwei N als “Kunnst” der Möglichkeitsform beschreiben, so sehr ist sie immer den myzelischen Netzwerken informeller Freiräume verbunden – und auf sie angewiesen geblieben. Und dieser Umstand, der mir unendlich sympathisch ist, nämlich gnadenlos Kunst zu machen, weil “die einfach raus will aus meinem Kopf, der sonst explodieren würde” – und nicht wie die vielen mehr oder weniger begabten Pop-Artisten dieser Stadt immer aufs Bedienen von Geschmack, Erwartung und Szenetrend aus zu sein, dieser Umstand ist eine mögliche Ursache von Peters Abgang aus Salzburg. Denn die Freiräume mitsamt ihrem spontankreativen Substrat sind verschwunden – in die Emigration, in die Resignation oder in die Institutionalisierung. Übrig bleibt ein Mensch, der sich selbst treu bleibt…
Gegen die systemimmanente Verdrängung des Kreativen durch die Beschleunigung der Geldwertgesinnung, die zunehmend brutale und eiskalte Vermarktung von allem und jeden, die sich selbst vervollkommnende Verkommerzialisierung des freien Kunst-, Kultur- und Subkulturschaffens hat Peter.W. immer angekämpft – mit den Mitteln seiner Leidenschaft, mit Freigiebigkeit, Gemeinschaftssinn, Spontaneität und schweißtreibender Arbeit. Mit unendlichen Denk- und Projektanstößen und einer unglaublichen Fülle verrückter Einfälle, deren Einem ich eine Vielzahl von weiterführenden Inspirationen verdanke. Aus einer einzigen Einladung ins Freie Radio entstand unter anderem “Das etwas andere Kunnst-Biotop” und meine mittlerweile über 4-jährige Rundfunk-Karriere. Stellen wir die Welt doch endlich wieder auf die Füße – ihr Kopf hat eh schon viel zu lang Globalfinanzsausen! “Die Verletzten wollen die Ärzte sein, die Letzten sollen die Ersten sein - sieh es ein: The meek shall inherit the earth!” Und so werden wir nicht nur gemeinsam mit Peter Rückschau halten auf sein in der Werkschau dargestelltes Œvre, sondern auch den jüngsten Wurf seines experimentellen Soloprojekts Wolfwetz vorstellen, das bei Kaktus=Apfelbaum-Records erschienene Album “Mööbel” (Download!) Und wem das jetzt noch nicht reicht, Ohren hat zuhören oder siehe – oben. Chapeau!
70. Jahrestag der Deportation von 101 Erfurter Jüdinnen und Juden am 9. Mai 1942
Posted on | Mai 16, 2012 | Kommentare deaktiviert
Produktion: Radio F.R.E.I., Erfurt
Jugendliche gedenken den unter 18-jährigen Deportierten
Lautsprecherdurchsage um 6:00 Uhr
Sehr geehrte Reisende,
wir bitten Sie um Aufmerksamkeit für eine Aktion des Gedenkens, die von Erfurter Bürgerinnen und Bürger initiiert wurde.
Heute vor 70 Jahren begannen die Massendeportationen der jüdischen Bürger aus Thüringen.
Um 6 Uhr mussten sich 101 Männer, Frauen und Kinder aus Erfurt hier auf dem Bahnhof versammeln. Der jüngste war vier, der älteste 66 Jahre alt. Sie mussten ihre Wohnungsschlüssel abgeben. Die Gestapo zwang sie, den Zug nach Weimar zu besteigen. Von dort aus wurden sie in das Ghetto Bełżyce in Polen gebracht.
Keiner kehrte zurück.
Leopold Stein
Posted on | Mai 16, 2012 | Kommentare deaktiviert
Produktion: Radio F.R.E.I., Erfurt
„Geliebte Kinder, Euch, liebste Kinder und Marta sowie allen Lieben ein Lebewohl. In wenigen Stunden reisen wir. Gott beschütze Euch und uns. Hoffentlich sehen wir uns wieder. In inniger Liebe, Vati und Mutti“
Rot Kreuz Brief des Ehepaars Stein an ihre Tochter Ruth, geschrieben am 2. März 1943 kurz vor ihrer Deportation
70-ster Jahrestag der Deportation jüdischer Menschen aus Thüringen und Sachsen
Posted on | Mai 15, 2012 | Kommentare deaktiviert
Der 10. Mai 1942 steht für die Deportation von Jüdinnen und Juden aus Thüringen und Sachsen nach Belzice. Zum 70-sten Jahrestag der Deportation soll es in Thüringen eine dezentrale Form des Gedenkens geben. Veranstaltungen in allen Städten und Gemeinden, aus denen jüdische Menschen an diesem Tag in den sicheren Tod geschickt wurden.
In Erfurt mussten sich 101 jüdische Menschen am 09.Mai 1942 06.00 Uhr am Hauptbahnhof melden um, nach aktuellen Recherchen, 07.40 Uhr mit dem unregelmäßig eingesetzten Zug Erfurt-Glauchau nach Weimar gebracht zu werden. In einer Viehauktionshalle verbrachten sie die Zeit bis zum nächsten Tag, den 10. Mai gemeinsam mit Menschen anderer Thüringer Städte. Der Deportationszug führte über Leipzig, wo jüdische Menschen aus Sachsens hinzukamen, nach dem Ghetto Belzice.
Die Perversität des NS-Regimes zeigt sich hier schon im Bürokratischen: Da eine Erfurter Jüdin vor ihrer Deportation den Freitod wählte, wurde eine Frau aus Gotha der Liste hinzugefügt, damit das Finanzamt keine „Unregelmäßigkeiten“ zu erklären hatte.
Am 09.Mai dieses Jahres gab es eine Aktion Erfurter Menschen , die sich ab 06.00 Uhr am Erfurter Hauptbahnhof zusammenfanden und auf diesen Deportationszug hinwiesen. Eine Bahnhofsdurchsage wird auf den Sammelort hinweisen und in Abstimmung mit der DB in Erfurt soll die Abfahrt des Zuges vor 70 Jahren durchgesagt werden.
Radio F.R.E.I. ist eine der Initiator_innen der Aktion und begleitete diese mit einer Sondersendung .
Desweiteren entstand in dieser Gedenkwoche gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse der Kooperativen Gesamtschule am Schwemmbach eine Sondersendung in Kooperation mit dem pädagogischen Angebot des Erinnerungsortes „Topf & Söhne“, das dritte Jugendprojekt, das Radio F.R.E.I. zum Thema Erinnerung beitragen möchte.
:Love:Sex:Death:Japan:, Theater für Kinder und Bilder, die zum Leben erwachen..
Posted on | Mai 15, 2012 | Kommentare deaktiviert
In den letzten Wochen wurde im Toihaus „Love:Sex:Death:Japan“ aufgeführt, ein Tanztheater von und mit der Choreografin und Tänzerin Cornelia Böhnisch. Eine Auseinandersetzung mit dem vielseitigen aber auch mysteriösen Land im Osten, eine Verbindung von eigenen Eindrücken, persönlichen Interessen, Erfahrung mit japanischen Theaterformen und deren Körperverständnis. Genaueres zum Stück und Ausschnitte draus hört ihr in der aktuellen Ausgabe von “Sa A Theater”. Und auch für Kinder gibt es im Toihaus wieder Spannendes zu erleben. Das Stück „Im Rundherum… und anderswo“ führt die kleinsten Theaterbesucher in ein Zelt des Staunens, wo sich Theater, Tanz und Musik zu geheimnisvollen Geschichten für die Allerjüngsten verbinden. Außerdem gibt es im Mai wieder „Blubb! Geschichten zum Eintauchen für Kindergärten“, die Lesung „Hier gibt es Löwen“ und „Tanz mir ein Bild“ im oder auch außerhalb des Toihaus zu sehen – mehr dazu hört ihr in dieser Ausgabe der Toihaus-Sendung.
DPGM News
Posted on | Mai 14, 2012 | Kommentare deaktiviert
Liebe Mitglieder und Freunde der Deutsch-Polnischen Ges. München,
Frau Eva Klaputh M.A. macht wieder eine interessante Führung:
Im Kampf gegen das Osmanische Reich:
Die Schlachtengemälde des bayerischen Kurfürsten Max Emanuel und des polnischen Königs Jan III. Sobieski im Neuen Schloss Schleißheim
Am So. 20.5.12 – Beginn: 14.00 Uhr
Treffpunkt: Kasse Neues Schloss Schleißheim
Eintrittskarte Neues Schloss Schleißheim erforderlich
Mein persönlicher Tipp:
Verbinden Sie den Besuch im Schloss Schleißheim mit dem Besuch des Tags der Blasmusik des Landkreises München, der mittlerweile schon zur Tradition geworden ist. Zum 11. Mal präsentieren an diesem Tag des Landkreises München Blaskapellen aus den Landkreiskommunen und Gäste aus dem polnischen Partnerlandkreis Krakau ihr Können.
Beginn 9:15 h am Schlossplatz
Details, siehe http://www.wuermtal.net/service/oav10/artikel.asp?lnr=13757
Den Tag ausklingen lassen kann man dann am Abend im Festzelt.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Werner Meier
(Vorsitzender Deutsch-Polnische Ges. München e.V.)
mail@dpgm.de
www.dpgm.de mit Veranstaltungshinweisen
http://www.facebook.com/dpgmde Infos über Bücher, Theater, Konzerte, Reisen, Politik, Wirtschaft etc.
http://www.twitter.com/dpgmde Kurzmeldungen zu aktuellen Themen
The More Or The Less, Keep Calm – OCBs Radiofabrik-Album der Woche
Posted on | Mai 13, 2012 | Kommentare deaktiviert
„Es war wirklich viel los in den letzten drei Jahren“, meint Tobias Pötzelsberger – Headmaster von The More Or The Less – auf die Frage, warum das neue Album, so viel Zeit in Anspruch genommen habe, „und außerdem sind wir Perfektionisten!“ Dass sich diese Zeit gelohnt habe, davon ist der Sänger und Songschreiber überzeugt und ein ausverkaufter ARGE-Saal zur Release-Show zeigt, dass ihm sein Publikum die Wartezeit zugestand.
In der Tat enthüllt „Keep Calm“ auf jedem seiner 11 Songs eine Fülle an ausgereiften musikalischen Ideen. Schon der Opener „Oh, Santiago“ überrascht mit deftigem Einstieg: die einst bescheidene Kombo rund um Pötzelsberger ist kräftiger und reicher an Instrumenten geworden. Auch inhaltlich gibt „Oh Santiago“, das die Angstzustände Pötzelsbergers während des Erdbebens in der Hauptstadt Chiles 2010 aufarbeitet, einen Ausblick auf die konstrastreiche Fülle der Themen: Neben sommerlicher Entspanntheit („When We Happen to Collide“), Vorfreude auf daheim („Home“) und innigster Liebe („Seven Wonders“) stehen Trennungssschmerz („Odyssey“), Krankheit („The Best (That You Can Do Now)“) und Trauer („Long Live The Queen“).
Durch hörbare Liebe zum Detail gelingt es The More Or The Less den weitgefächerten Themen im Stürmischen wie im Introspektiven feine Melodien zu entlocken. Sparsam und mit vorsichtiger Sorgfalt kleiden The More Or The Less ihre Songs in passende Arrangements. Vorbilder wie Ron Sexsmith, Teitur, Ben Gibbard (Death Cab For Cutie) und Feist sind bisweilen erkennbar. Neben traditionellem Singer/Songwritertum ist auch Platz für breite flirrende Sounds.
Selbstbewusst bietet „Keep Calm“ ein Abbild des Lebens, spiegelt das Wechselspiel von Freude und Trauer, die Gegensätze von Lust und Leiden wider, und trägt in seinem Titel auch schon das Idealrezept zur Lebensbewältigung. Dieser unprätentiösen Unmittelbarkeit des Täglichen ist auch die optische Umsetzung verhaftet: Die Panoramaaufnahme des Tennengebirges auf dem Albumcover, die an Familienfotos erinnernden Konzertplakate und das beim Baden am See von Pötzelsberger selbst gedrehte Video zu „When We Happen To Collide“ sprechen dieselbe bescheidene Sprache, wie „Keep Calm“, ein Album an dem nicht nur das österreichische Popjahr 2012 schwer vorbeikommt.
Playlist (des Albums)
Oh, Santiago
When We Happen To Collide
I Won’t Let You Down
Show Me Where Your Heart Is
Home
Mr. Undertaker
Seven Wonders
Long Live The Queen
Odyssey
Poetry And Farmer Chords
The Best (That You Can Do Now)
BonusTracks der Sendung
When We Happen To Collide
Home (beide unplugged im Götterfunk 2012)
Odyssey (unplugged 2009 bei OCBoddity)
I Will Follow You Into The Dark (Ben Gibbard, unplugged im Götterfunk 2012)
