Das Fliegen + Interviews und Vorträge im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Das Fliegen“ im Welios Science Center Wels

 

DAS FLIEGEN

In der Sendung werden Sie Hintergründe zum Thema Fliegen erfahren.

Kompetente WissenschaftlerInnen, AusstellungsmacherInnen und last not least ein Flugkapitän geben Auskunft über Hintergründe, Feinheiten und Besonderheiten des Fliegens.

 

 

Heben Sie also mit uns ab am Mo. 17.9.2018 16:00-17:00

Doktorspiele

oder Training, das alles verändert

 

Irgendwann muss jeder Hund zum Tierarzt. Manche haben Glück und sind wirklich nur einmal im Jahr zur Kontrolle dran, andere sind Stammgast in der Tierarztpraxis. Für fast alle Tiere ist das ein unangenehmes Ereignis. Einer Studie nach, die Andrea Campa zitiert, sind tatsächlich 80 % der Tiere beim Betreten der Praxis zumindest ängstlich. Die meisten haben richtig Angst bis hin zur Panik. Entsprechend gestresst und entnervt sind  auch die zugehörigen Menschen und die Arbeit von Tierarzt oder Tierärztin wird enorm erschwert.

Blutabnahme bei Hund

Andrea Campa nimmt Lisa Blut ab

Die Schweizerin Andrea Campa ist „Die Wildtiertrainerin“ und bereitet viele Tierarten auf medizinische Behandlungen vor. Ihre heimlichen Favoriten dabei sind Krokodile. Die Trainingsgrundlagen sind bei allen Tierarten gleich, das Training mit dem Krokodil verläuft daher nicht wirklich anders als das Training mit einem Hund. Manches, was in den Tierschutzpraxen passiert, ist ihrer Meinung nach tatsächlich tierschutzrelevant. Dabei kann man wirklich jedem Tier mit Medical Training helfen. Auch die Tiere, die bereits schlechte Erfahrungen gemacht haben und überhaupt keine Annäherung mehr dulden, profitieren enorm von dieser Art von Training.

„Und das funktioniert unglaublich gut mit diesen Tieren, die sich so heftig zur Wehr setzen müssen, weil sie sich nicht gehört fühlen. Wenn sie merken, dass sie gehört werden, dann ist es wunderschön zu sehen.“

 

Über Medical Training erhält das Tier ein Mitspracherecht und kann dem Menschen deutlich signalisieren. „jetzt kannst du beginnen“. Genauso deutlich  – und das ist noch viel wichtiger – zeigt das Tier „hör‘ jetzt auf!“ Mensch und Tier treffen sozusagen eine Vereinbarung, die eine verbindliche Garantie enthält: das Tier kann sich fest darauf verlassen, dass der Mensch sofort reagiert und die Behandlung einstellt, wenn das Tier das möchte.

Interessant dabei ist, dass die Tiere diese Möglichkeit zur Unterbrechung bzw. Beendigung einer Behandlung recht wenig nützen, wenn sie das Konzept erst einmal verstanden haben.

Barbara Glatz mit Janosch, dem Leguan

Barbara Glatz mit Janosch, dem Leguan

Offenbar geht es um die die Sicherheit, jederzeit beenden zu können, getreu dem Motto „Ich könnte, wenn ich wollte.“ Barbara Glatz vom Animal Training Center in Graz trainiert ebenfalls mit vielen verschiedenen Tierarten und kann immer wieder diese Beobachtung machen.

 

Beide Spezialistinnen sind sich einig, dass gutes Medical Training auf  Grundlagen wie Vertrauen, Planung, Management und Kleinschrittigkeit beruht, ganz egal ob das Trainingstier ein Gecko, ein Goldfisch, ein Lama oder eine Riesenschildkröte ist – oder eben ein Hund.

Mythos „Angst bestärken“

Immer noch bekommen HundehalterInnen zu hören, dass sie ihre Tiere ignorieren sollen, wenn diese Angst haben. Was für ein grausamer und sinnloser Ratschlag. Zu vieles weiß man heute schon darüber, um diesen Unsinn aufrecht zu erhalten. Innerhalb einer vertrauensvollen Beziehung, wie sie zwischen dem Hund und seinem Menschen besteht, ist es geradezu essentiell, die Angst des anderen wahr- und ernstzunehmen und angemessen zu trösten und zu helfen. Und keine Sorge: Angst wird durch Zuwendung keinesfalls mehr!

 

„…weil Ängste als Emotionen nicht der operanten Konditionierung unterliegen und deshalb nicht bestärkt oder bestraft werden können wie Verhaltensweisen.“

 

Barbara Glatz mit Marabufreund Paulchen in Tansania in einer Tierauffangstation

Barbara Glatz mit Marabufreund Paulchen in Tansania in einer Tierauffangstation

Medical Training verändert die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Hund und es ist, so meint Barbara Glatz, endlich ein Training, mit dem wir dem Hund etwas zurückgeben können. Denn es ist endlich Training, das dem Hund zugute kommt und nicht dem Menschen.

Servicebox:

Andrea Campa
Verhaltensbiologin MSc, Fearfree zert. & prof. Mitglied ISABC zur Zeit WB Verhaltensmedizin Uni. Edinburgh
Die Wildtiertrainerin
Facebook
Medicaltraining für HalterInnen diverser Tierarten Oktober 2018. http://diewildtiertrainerin.ch/medizinischestraining/.

Barbara Glatz
Tiertrainerin, internationales Consulting für Training in Zoos und anderen Einrichtungen
Animal Training Center
Facebook
Zootiertrainingstag am 27. Oktober
Tiertraininingsintensivwoche  vom 31.10-4.11.2018
Chicken Camps, Level 1  von 23.-25.11.2018

 

Lesetipps:

„Medical Training für Hunde – Körperpflege und Tierarztbesuche vertrauensvoll meistern“,  Barbara Glatz und Anna Oblasser-Mirtl  (auch als DVD)

Fearfree Pets
https://www.youtube.com/watch?v=Dy-w-8eRy98&t=7s
https://canis-pacalis.de/38-eine-wahl-lassen

Musik:

Steffie Werger – Einsame Wölfe
Waylon Jennings – That dog wont hunt
Freddie Fender – How much is that Doggie in the window

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

 

Fvonk dich frei entdeckt mit Markus Pausch „Demokratie als Revolte“

Die Demokratie als Staatsform steckt in einer fundamentalen Krise, nicht nur in Europa. Dies ist das Ergebnis einer „Geschichte der gebrochenen Versprechen und verratenen Ideale“, wie Politik-Forscher Pierre Rosanvallon vor kurzem konstatierte.

Demokratie als Revolte - Markus PauschMarkus Pausch, Senior Researcher und Politikwissenschaftler an der FH Salzburg und Inhaber der Firma Eurodempa e.U. (European Democracy Projects) geht in seinem neuen Buch Demokratie als Revolte den Ursachen für Politikverdruss, Misstrauen gegen die Parteipolitik und der Zunahme von eigentlich autoritären Machtstrukturen in demokratisch organisierten Gesellschaften auf den Grund. Seine zentrale Annahme dabei lautet, dass es in unserem Alltagsleben, im institutionalisiert organisierten Miteinander von der Schule bis zum Arbeitsplatz keinen Raum gibt, um die grundlegenden Voraussetzungen für eine lebendige Demokratie in einer von der Globalisierung geprägten Welt zu erlernen, zu erleben und zu üben. Nämlich: „Revoltieren und Nein sagen zu können, ohne sanktioniert zu werden, in Widerspruch und Dialog eintreten sowie Zweifel und Kritik äußern zu können […].“ Auf Basis des Denkens von Albert Camus („Ich revoltiere, also sind wir“) fordert Markus Pausch, dass wir uns der „täglichen Revolte“ als „Akt des Widerspruchs“ stellen, um individuelle Freiheit und Selbstbestimmung sowie für Zweifel, Dialog und Einhaltung der Grund- und Menschenrechte als Grundpfeiler für die „Lebensform Demokratie“ zu erkämpfen.

Was bedeutet Demokratie für Markus Pausch mit Blick auf die Spannungsfelder zwischen Nationalismus und Globalisierung?

Wie kann die geforderte Revolte nicht nur Utopie bleiben, sondern in unserer gewohnten „Alltagsdiktatur“ Platz finden, wenn wir uns ihrer gleichzeitigen „Unabschließbarkeit“ bewusst sein müssen?

Und was hält der Demokratie-Experte von Direkter Demokratie und verbindlicher Mitbestimmung des demokratischen Souveräns, der Bürger*innen?

Wir haben vielen Fragen und freuen uns sehr auf eine denkintensive Stunde mit dem Experten für Demokratie und Partizipation, in der wir ihn zu seinem Aufruf zu „Demokratie als Revolte“ als mögliche Antwort auf die beunruhigenden Entwicklungen in unserem Miteinander befragen wollen.

Radio an, Ohren auf!

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am FR, den 17.08.2018 im Studio: Markus Pausch  –  17:00 bis 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Wiederholung der Sendung am SA, 25.9. 20:00 bis 21:00 Uhr

Hilfe, mein Hund hat gebissen

Alleine die Vorstellung ist ein Albtraum: der eigene Hund hat gebissen. Er hat einen Artgenossen beschädigend gebissen, unter Umständen sogar getötet. Oder er hat einen Menschen schwer verletzt. Womöglich gar den eigenen Menschen.

 

Hilfe durch Verhaltenstherapie

 

Frau Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning ist Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz / Zusatzbezeichnung Tierverhaltenstherapie.  Zu ihr kommen Menschen, die ein ernstes Problem mit ihrem Hund haben – zum Beispiel, weil er zugebissen hat.

 

Das spezielle Training ist natürlich wichtig. Aber, wenn ich kein Management betreibe und den Hund immer wieder aufs Neue in Problemsituationen hineinlaufen lasse,  dann kann ich mir das spezielle Training sparen. (B. Schöning)

 

Was die Menschen dazu bringt, tatsächlich ihre  verhaltenstherapeutische Tierarztpraxis aufzusuchen, sind

Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning

Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning – Fotograf: Andreas Laible

durchaus unterschiedliche Gründe. Manche HundehalterInnen haben nach einem Vorfall Angst, es könnte eine Wiederholung geben, die Kinder oder Enkelkinder könnten in Gefahr sein. Andere kommen, weil der Druck der Umwelt groß ist „Du musst etwas tun!“ und Sie sich „endlich“ ans Eingemachte wagen. Allen gemeinsam ist ein massiver Vertrauensverlust dem eigenen Hund gegenüber. Eine medizinische Abklärung ist ganz wichtig, steht doch ein beachtlicher Teil der Beißvorfälle in causalem Zusammenhang mit Schmerzen bzw. gesundheitlichen Störungen. Und dann heißt es, den eigenen Hund lesen lernen, entsprechendes Training und vor allem umsichtiges Management.

 

Hundetraining als Chance

 

„Es müssen andere Lösungen her, zumindest wenn man nicht immer gebissen werden möchte“ (S. Bündgen)

Tucker mit Sohn am Strand

Tucker mit seinem Spielgefährten am Strand

Auch Susanne Bündgen setzt auf Management und darauf, die Signale des Hundes lesen zu lernen und ernst zu nehmen. Sie ist Inhaberin der Hundeschule Wohlstandsköter und hat mir über ihren Hund Folgendes gesagt: Ich habe ihn mit einem Jahr übernommen, da war er nicht anfassbar und kannte nur zwei Strategien: Fersengeld oder Zähne. Für sie ist es ganz wichtig, dass der Hund nicht auf den „bissigen Köter“ reduziert wird. Ihrer Ansicht nach geht es auch darum, nicht nur immer zu trainieren und damit permanent die Schwächen des Hundes vor Augen zu haben, sondern auch die Stärken zu erkennen und zu genießen. Gemeinsam Zeit in einer Weise verbringen, die beiden wirklich Spaß macht. Die gemeinsame, gezielt gute und stressfreie Zeit konditioniert ja quasi ein gutes Gefühl, wenn man zusammen los geht.

 

„Das ist auch Management, sich selber zu helfen, gute Erlebnisse miteinander zu haben“ (S. Bündgen)

 

Susanne Bündgen spricht auch offen darüber, dass der Hundebiss in ihrem Oberschenkel ihre Welt gehörig ins Wanken gebracht hat. Als Trainerin musste sie völlig neue Wege finden und hat sich dem modernen, wissenschaftsbasierten Hundetraining zugewandt, sodass sie heute sagt: Dieser Biss war das Beste, was mir passieren konnte.

 

„Auch das ist Management, den eigenen Fehler einzukalkulieren“ (S.Bündgen)

 

Auch ihr eigenes Ego war immer wieder Teil ihrer Überlegungen. Geht es tatsächlich um den Hund und das Leben mit ihm. Oder geht es um den Beweiß, dass man als TrainerIn „so einen“ Hund handeln kann? Über diese und mehr Fragen sprechen wir in der aktuellen Hunderunde. Stichworte zum Gespräch: Achtsamkeit, Respekt vor Schwächen, keine Hauruckaktionen, keine Gewalt …

 

Servicebox:

Dr.med.vet. MSc. PhD. Barbara Schöning
Fachtierärztin für Verhaltenskunde und Tierschutz / Zusatzbezeichnung Tierverhaltenstherapie,
Vorsitzende der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und Therapie / Präsidentin der European Society of Veterinary Clinical Ethology
www.ethologin.de

Susanne Bündgen
Inhaberin und Trainerin bei „Wohlstandsköter, mit Hunden leben und lernen“
Facebook

 

Lesetipps:

Hundesprache: Mimik und Körpersprache richtig deuten – Barbara Schöning und Kerstin Röhrs
Hundeprobleme: Erkennen, verstehen und lösen – Barbara Schöning
Hunde – Evolution, Kognition und Verhalten – Ádám Miklósi
Do As I Do. Machs mir nach!: Hunde lernen, indem sie uns beobachten – Claudia Fugazza
Ich halte dich – Ein Wegweiser für ungehaltene Hunde. Band 1 und 2 – Mirjam Cordt
Stress, Angst und Aggression bei Hunden – vorbeugen und abbauen – Anders Hallgren
Einfach beste Freunde – Warum Menschen und andere Tiere einander verstehen – Kurt Kotrschal
Videotutorial Maulkorbtraining – Bina Lunzer

Musik:

DJ Bobo – Chihuahua
Max Raabe – Mein Hund beisst jede schöne Frau ins Bein

 

Sendung anhören:

Live auf der Radiofabrik 107,5 oder per APP immer am 2. Mittwoch im Monat um 12:08 Uhr und am 2. Donnerstag im Monat um 19:08 Uhr. Nachhören ebenfalls über die Radiofabrik, über den Hunderunde Blog oder direkt über das Archiv .

Feedback und Kontakt: Karin Immler,  www.knowwau.com

Fvonk dich frei ruft zum „Aufbruch“

[Nachtrag Juli 2018] „Die Befreiung von der Unterdrückung ist ein Menschenrecht und das höchste Ziel jedes freien Menschen“ – unter diesem Leitmotiv kämpfte Menschen- und BürgerInnenrecht-Ikone Nelson Mandela, der am 18. Juli seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, sein Leben lang gegen Rassismus sowie für soziale Gerechtigkeit. Solidarität und die Überwindung der durch Abschottung, Ausgrenzung und neoliberale Kontrolle etablierten Ungleichheit in unserer Gesellschaft sind auch zentrale Ansätze in der Arbeit der Initiative „Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative“.

Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative„Aufbruch“ will jede Form von Ausbeutung, Diskriminierung überwinden und eine antikapitalistische Kraft „von unten“ aufbauen, die aktuelle gesellschaftliche wie ökologische Herausforderungen gemeinsam denkt. Dabei geht es „Aufbruch“ nicht nur um Widerstand gegen aktuelle politische Entwicklungen in Österreich, in Europa und global, sondern um ein zukunftsorientiertes Konzept, in dem Vielfalt ebenso wie das Recht auf individuelle Selbstbestimmung in einem sozial gerechten und ökologisch verantwortungsvollen Miteinander zusammenfinden.

„Aufbruch“ versteht sich insofern als „radikal“, als dass die Initiative bestehender Ungleichheit und Ungerechtigkeit und den damit einhergehenden gesellschaftlichen wie politischen Konfrontationen auf den Grund gehen und eine Alternative zum Status Quo-Denken sein will. Am 15. September findet dazu in Salzburg der „Aufbruch“-Kongress unter dem Motto „Widerstand zusammenbringen – gemeinsam Antworten entwickeln statt“. Über diesen und über die allgemeine Zielsetzung von „Aufbruch“ sprechen wir mit zwei engagierten Köpfen der Initiative, mit Karolin Kautzschmann und Christian Zeller – wir freuen uns!

Radio an!

FVONK Dich FREI – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am Fr, den 20. Juli 2018 im Studio: Karolin Kautzschmann, Christian Zeller von „Aufbruch – für eine ökosozialistische Alternative“. Live von 18.00-19.00 Uhr in der Radiofabrik, 107,5 und 97,3 MHz, und im Livestream http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Farewell Scott Hutchinson – Fvonk dich frei sagt Good bye!

[Nachtrag Mai 2018] Farewell für einen für Su und mich immerwährend besonderen Alltagshelden: Scott Hutchison – Begründer & Frontman der Frightened Rabbit – großartiger Künstler, wunderbares Gegenüber für viele, viele Menschen. Er ist vergangene Woche hinter der Stille verschwunden … sterbensmüde von dieser lärmigen Welt (J. Skaczel)

Wir verabschieden uns mit einer Lauschreise durch das Schaffen von Scott und blicken auf gemeinsame Konzerterlebnisse zurück. Außerdem denken wir über die weiterhin in unserer Leistungsgesellschaft tabuisierten Krankheit der Depression (Für den Notfall: Krisenhotline pro mente) nach.

Scott Hutchinson - Foto by SuScott twittert am 8. Mai zum letzten Mal: „Be so good to everyone you love. It’s not a given. I’m so annoyed that it’s not. I didn’t live by that standard and it kills me. Please, hug your loved ones.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Bye bye Scott & thank you❤

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am Fr, den 18.05.2018 mit einem Memoriam – live von 17:00 – 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Fvonk dich frei mit Diversity Trainer, Extremismus-Experten und Historiker (M.A.) Nedžad Moćević

[Nachtrag zu März 2018] Wie in einer zunehmend komplexen Welt, die einerseits von Freiheit und Individualismus, gleichzeitig von Überforderung und durch die leistungsorientierte Gesellschaftsentwicklung von (oft irrationalen) Ängsten und Sorgen geprägt ist, gemeinschaftlich auf Augenhöhe und in Achtsamkeit vor der Einzigartigkeit des Gegenübers leben und arbeiten?

Nedžad Moćević Diversity TrainerZu dieser unser gesellschaftliches wie politisches Miteinander auf die Probe stellenden Frage forscht, lehrt und berät Nedžad Moćević, Historiker und Diversity Trainer, arbeitet als Junior Researcher an der FH Salzburg (Studiengang Soziale Arbeit) und hält u.a. über die bundesweite Beratungsstelle Extremismus Workshops zu Interkulturalität und für interkulturelles Lernen.  Was bedeutet Extremismus eigentlich im Alltagsleben? Und welche Wege gibt es, damit „Achtung vor Vielfalt“ nicht nur plakatives Schlagwort bleibt, sondern für ein solidarisches, faires Miteinander zu einer Grundhaltung werden kann?

Wir freuen uns außerordentlich, Nedžad zu seiner Arbeit, seiner Einschätzung der aktuellen gesellschaftlichen wie politischen Entwicklungen in unserem Land, aber auch zu seinen Ängsten und Sorgen live befragen zu können. Und zum Durchatmen zwischendurch lauschen wir gern Nedžads liebster Musik.

Radio an, Ohren auf!

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am MO, den 26.03.2018 im Studio: Nedžad Moćević – live von 17:00 – 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Hadwig für ein Solidarisches Salzburg und Anders handeln bei Fvonk dich frei

[Nachtrag Feber 2018] Es geht auch anders – ein selbstbestimmtes Leben, nachhaltiges Wirtschaften und solidarisches Gestalten unseres Miteinanders. Davon ist Hadwig Soyoye-Rothschädl, Universitätslektorin, Landschaftsarchitektin, Mediendesignerin und Bundeskoordinatorin für Die LINKE Österreich  überzeugt. Seit vielen Jahren lebt und kämpft sie dafür neben ihrer politischen Positionierung in vielen Initiativen (Armutskonferenz Salzburg, Plattform für Zivilgesellschaft, …) mit.

Hadwig Soyoye-Rothschädl Die Linke SalzburgWir befragen Hadwig in der Sendung zu den Gründen und Zielen für ihr Aufstehen gegen Ungleichheit und soziale Kälte. So engagiert sich Hadwig aktuell für das bundesweite Bündnis Anders handeln – Globalisierung gerecht gestalten und wendet sich mit klarer Kritik gegen die neoliberale und ungerechte Wirtschaftspolitik in Österreich. Und wir sprechen dazu auch über ihre Arbeit im jungen Netzwerk Solidarisches Salzburg, das zum Ziel hat, „in einem breiten Bündnis engagierter Organisationen und Personen in Salzburg Aktivitäten zu planen, um dem zu erwartenden Sozialabbau und der Verschärfung menschenrechtlicher Problemlagen gemeinsam entgegenzutreten und politische Alternativen auf der Grundlage der Menschenrechte einzufordern“.

Wir freuen uns sehr auf eine spannende, weil kraftvolle und in ihrem Engagement mitreißende Studiogästin!

Turn your radio on!

Fvonk dich frei – Der Radiotalk mit AlltagsheldInnen. Am MO, den 26.02.2018 im Studio: Hadwig Soyoye-Rothschädl – live von 17:00 – 18:00 Uhr – Radiofabrik Salzburg über 107,5 und 97,3 MHz und im Livestream unter: http://radiofabrik.at/rafab_stream_low.m3u

Wissenschaft einst und jetzt – von Erfindungen, Entdeckungen und Ideen

Welche technischen und wissenschaftlichen Errungenschaften und Erkenntnisse gab es bereits und was können wir daraus noch lernen?

Wie schaut es jetzt aus, welche Ideen schwirren in der Wissenschaft herum. Dank der neuen Medien wird der Austausch von aktueller Information aus der Wissenschaft einerseits erleichtert, der Überblick aber dadurch erschwert. Und ein tieferes Verständnis für all die vielen Detailgebiete der Wissenschaft ist oft nicht möglich.

Und auch die Geschichte der Wissenschaften hat unendlich viel zu bieten. In vielen Ländern, in vielen Kulturen wurden Erfindungen gemacht, Ideen und Vorstellungen in allen Disziplinen der Wissenschaft gemacht.

Weltbilder, also die Vorstellung von unserer Welt im Universum waren oft von religiösen Vorstellungen geprägt und nicht passende wissenschaftliche Ansätze wurden oft im wahrsten Sinne des Wortes verteufelt, die Vertreterinnen und Vertreter auch im wahrsten Sinne des Wortes mund“tot“ gemacht.

-> haben wir daraus gelernt oder zeigen sich gerade auch heute wieder solche Phänomene?

Da ich dieses Thema gerade diese Woche in einem Workshop im Rahmen der „International sommerakademy 4 women in engineering“ an der University of Applied Sciences in Wels behandelt habe, werde ich auch Aussagen der jungen Wissenschaftlerinnen dazu (allerdings auf Englisch) einblenden.

Sendungstermine (Radiofabrik 107.5 und 97.3 Mhz):

  • Fr. 13.7.2018 16:00-17:00
  • Mo. 16.7.2018 16:00-17:00
  • Mo. 30.7.2018 16:00-17:00

nachzuhören: https://cba.fro.at/379549