Im März waren im Studio
Eric & Samuel
lPappa Platte, einer der (vermutlich) erfolgreichten und bekanntesten Streamer Deutschland, Kapital & Samra haben sich wieder zusammengefunden für ein 3. Album.
Im März waren im Studio
lPappa Platte, einer der (vermutlich) erfolgreichten und bekanntesten Streamer Deutschland, Kapital & Samra haben sich wieder zusammengefunden für ein 3. Album.
In der Februar-Sendung:
Bedrija und Erduan präsentieren heute
![]() Bedrija & Erduan im Studio |
Ayliva aus Recklinghausen mit Sehnsuchtsvollen Liedern und Lieder aus der Serie Big Time Rush |
Hier ist die Sendung zum Nachhören:
https://cba.media/podcast/new-gen-fm
Wir sind RADIO!!
Wir, dass sind Alpi, Samuel und Eric waren on AIR. Rap und aktueller Rap.

Alpi und Samuel am Mischpult
Pashanim, ein junger Rapper aus Berlin-Kreutzberg,
Miama Yacine in Dortmund groß geworden. Einer der wenigen Künstler, der mit den ersten beiden Single Goldstatus erreichte.
Zu Enimen muss man eigentlich nicht viel sagen/schreiben. Der King of Hip-Hop, so wurde er vom Rolling Stone Magazin 2011 benannt.

Eric bei der Moderation der Sportereignissen der Bundesliga und der türkischen Fußballliga.
Hier nachzuhööööören: https://cba.media/765664
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Samstag 21.03.2026 (Stairway zum Nachhören)
Nix Hollywood, Salzburg Brudi!
MC Randy Andy’s Gang:
DJ Ridi Mama’s Posse:
„Jeder geschlossene Raum ist ein Sarg“ (Blumfeld)
Zur Abstimmung folget dem LINK!
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 22. März – Binario bedeutet im Italienischen Bahnsteig oder Bahngleis und dient uns hier als Metapher für unsere Begegnung mit dem Nichtbinären. Binario Due bedeutet also, dass es nicht mehr nur eingleisig weiter geht, auf einer einzigen eingleisigen Strecke, die genau zwei festgelegte Schienen hat, rechts/links, schwarz/weiß, männlich/weiblich. Nein, da ist noch mindestens ein anderer Bahnsteig, von dem aus Reisen in ganz andere Richtungen möglich sind. Diese anderen Geleise bestehen zwar wiederum aus jeweils zwei Schienen … aber nicht einmal hier endet unsere Metapher: Biologisch bestehen wir ja alle aus zwei … Der Umgang mit nichtbinären Geschlechtsidentitäten regt zur Selbstbestimmung an in einer von Rollenklischees und Geschlechterstereotypen eingeengten Welt.
Zur Klarstellung vorweg: Wir wollen in dieser Sendung einfach ein paar Beispiele aufzeigen, wo sich erste Risse im vermeintlich so festen Definitionsgefüge bilden (und Definition ist ja immer auch Herrschaft, wie uns Begriffe wie “Definitionshoheit” verraten). Und wir wollen auch zu ein paar “anderen” Denk-, Sicht- und Wahrnehmungsweisen einladen, die uns Mut machen können, neue Wege auszuprobieren. Dies alles, weil wir selbst erfahren haben, wie weh es tut, in ein Korsett, eine Zwangsjacke oder ein viel zu enges Schachterl gezwungen zu werden, nur weil jemand anders damals geglaubt hat (oder immer noch glaubt?), das müsste so sein. Wir aber sind in between …
Irgendwann in den 70er Jahren tauchten ein paar langhaarige Familienväter in der Welt des Progressive Rock auf, die auf eine angenehm andere Art als sonst üblich von Liebe und Beziehung sangen. Nicht in der hörgewohnten Weise, dass es sich, wenn zwei Menschen zusammen kommen, natürlich nur um einen eindeutigen Mann und eine eindeutige Frau handeln kann, Yeah Baby, was denn auch sonst? Das war die damals aus allen Schalltrichtern auf eine/n eintönende “Normalität”, die jeder nicht heteronormative Mensch als zutiefst verletzende, penetrante Propaganda erlebte.
Die inzwischen nicht mehr ganz so langhaarigen Familiengroßväter der Rockgruppe YES stellten innerseelische Entwicklung und zwischenmenschliche Beziehungen jedoch jenseits der Chiffren und Codes dar, die mit angeblich selbstverständlichem Mannfraupimperanto assoziiert werden. Das war (und ist) dermaßen wohltuend, dass deren Altersdarbietung von “And You And I” Live in Montreaux hier bestaunt gehört. Und die Bilder, die es beim Hören aufsteigen lässt, unserer Phantasie zur Erweiterung ihrer Möglichkeitsformen beim UmGestalten unseres Selbst dienlich sein mögen …
In den 80er Jahren beschrieb Peter Gabriel das “Geheimnis eines wirklich guten Lovesongs”. Es gehe dabei darum, dass nicht explizit ausgedrückt werden dürfe, ob es sich bei der besungenen Liebe um die zwischen einem Mann und einer Frau oder zwischen zwei sonst irgendwie anderen Menschen oder überhaupt zwischen zwei Lebewesen handle. Das müsse unausgedrückt offen und so der Imagination der Zuhörenden überlassen bleiben, damit es ein wirklich wesentliches Lied über die Liebe sein könne. Umfassend inklusiv – und so wahr: “Love To Be Loved”
Irgendwie kommen wir noch in die Gegenwart … Auf einer spirituellen Reise zum Geist des Widerstands, der wie “da Wind in die Bam” durch unsere Träume weht, womöglich? Jedes Beharren auf “den eigenen Sinn” und somit auf “die eigenen Sinne” ist ein Akt des Widerstands und der Keim eines Aufbruchs: “Il prossimo treno parte dal binario due.” Der nächste Zug fährt von Gleis zwei. Wir sind viele und unsere Möglichkeiten sind unendlich. Die wahren Abenteuer sind im Kopf weil die wahren Veränderungen zuerst in uns selbst stattfinden. Also dann …
Was erwartet uns bei dieser Spurensuche – kurz in Stichworten:
Unterhalten werde ich mich mit Prof. Leo Ludick, einem begnadeten Wissenschaftskommunikator und Thomas Neff, einem engagierten und interessierten Teilnehmer an der Studienreise zum CERN
Nachzuhören unter: Spurensuche am CERN | cba – cultural broadcasting archive
Battle&Hum #159 am Samstag, 21.03.2026, 22:00 Uhr, diesmal mit Geschichte!
„Back to the Roots“ ist mittlerweile eine geflügelte Phrase, die sogar in einer etwas abgeänderten Form Einzug in die wundersame Welt der Discounter gefunden hat. Wir machen das jetzt auch und erinnern uns an das Jahr 2009: Eine Sendung was born! In unserer Hochjugend, Anfang der 1990er Jahre flutete der Rap und HipHop den deutschsprachigen Raum. Yo! MTV Raps frittierte unsere Gehirne oder waren es die Hits von der Bong? „Die da!?!“ (interessante Sample Geschichte, ein Link muss noch rein) brach die deutschen, popkulturellen Sprachbarrieren im Mainstream und wir erlebten live eine kleine Musikrevolution, plötzlich war da wieder was Neues. Dann kam auch gleich mal Techno und Rave, was sind wir zwei gesegnet mit dem richtigen Zeitpunkt der Geburt. Seit den 90ern herrscht mehr oder weniger tote Hose in der Musikerneuerung.
Pardauz, dachten wir uns! Sprechen wir doch auch in ein Mikrofon und machen eine Rap Battle Sendung. Für guten Slam Poetry sind wir zu langsam und so lag es nahe mit unserer Lieblingsmusik zu battln‘. Statt dem Applaus des Publikums nehmen wir Klicks, Ihr kennt das ja! Dieses Song Ping Pong hat aus uns bereits ähnliche Legenden wie weiland Statler und Waldorf geformt, mittlerweile sind wir auch ähnlich alt.
Der Rest ist Geschichte und wir reimen und stehlen nach 17 Jahren noch immer im freien Radio. Jetzt wird es wieder einmal Zeit ein paar gute Rapsongs und Hip Hop Klassiker auszugraben. Unser Zugang geht nicht so sehr durch die dicke Hose, lobgepriesene Automarken und schnieke Sneaker, nein das lehnen wir ab. Wir kommen eher von der Lyrik Abteilung, die Reimkunst und die Aussage ist unser Herzensanliegen, unser Rappers Delight! Gute Wortspiele, einen guten Flow, einen Dope Beat, sogenannte Street Credibility und mit Texten die uns auf der Zunge brennen, die wir selber nur herausstammeln könnten. So muss guter Rap sein.
Bezüglich der gerne gepflegten Misogynie, Homophobie, Gewaltverherrlichung, Drogenelogen und Protzerei im Genre Rap müssen wir mit den bösen Buben (Gangsta Rapper sind meist Männer) noch ein ernstes Wörtchen reden. Das muss nicht sein, wir haben nichts gegen einen gepflegten kritischen Song mit Gewalt als rein künstlerischem Ausdrucksmittel. Aber dieses ewig narzisstisch gekränkte Gewinsel braucht kein Mensch. Guten Morgen, Bitte, Danke!
YO! Kommenden Samstag (21.03.2026) gibt’s also Raps die runter gehen wie Öl. Die Show natürlich live und unzensiert, ab 22:00 Uhr. Eine Stunde feinste Dichtkunst, fette Beats, schwarzes Vinyl und vielleicht ein paar Überraschungen. Yo! Bum rush the show
Andreas Woldrich
In Tuning Up werden diesmal Komponisten vorgestellt, die alle im ersten Halbjahr 2026 ihren 100. Geburtstag feiern (würden).
Zuhören gibt es also Neue Musik von David Tudor, Hans Werner Henze, Friedrich Cerha, Franco Evangelisti, Morton Feldman und György Kurtag.
Nachzuhören unter: https://cba.media/762581
> Sendung: Artarium vom Sonntag, 15. März – Nunmehr, was wäre Werbung in einem nichtkommerziellen Medium? Und wenn ja, wie könnte das ausschauen oder besser noch, sich anhören? Schließlich sind wir ja im Radio und “Das Beste gibt es nicht zu kaufen.” Bewirkt solch Vorhaben nicht gehörigen Gegenwind? Mitnichten. Denn “auf etwas aufmerksam machen” und “anderen davon erzählen“ – ja, auch “das, womit man gute Erfahrungen gemacht hat, anderen nahebringen wollen” und “es daher weiter empfehlen” – all das bedeutet in seinem ursprünglichen Sinn “für etwas die Trommel rühren”, also ganz allgemein “dafür zu werben”. Und so wollen wir heute für eine weit jenseits des Durchschnittsblues und der verflachten Texte agierende Musikkapelle werben, die uns schon seit einiger Zeit begleitet.
Die Rede ist von der Lungauer Band Querschläger und weder sie noch ein Vertrieb, eine Agentur oder ein Veranstalter haben uns für dieses Unterfangen auf irgendeine Weise bezahlt, begütert oder begünstigt. Darauf käme es nämlich an bei der “kommerziellen Werbung”, der wir uns aus guten Gründen enthalten – auf die jeweilige “Gegenleistung”. Und da finden wir uns auf einer Linie mit den sympathischen Nichtangepassten wieder, die ihr feines Jubiläumskonzert aus dem Salzburger Landestheater (vom 10. Oktober 2025) nicht nur in beachtlicher Tonqualität aufgenommen haben, sondern sämtlichen Verwertungsinteressen zum Trotz als Gratis-Download verfügbar machen. Naturgemäß bewerben sie auf diesem Konzert auch ihr aktuelles Album “Gegenwind”, das tun wir hiermit genauso – völlig gegenleistungslos, versteht sich. Ihr Kommentar zur Geldübermacht, die sich gegen jede Selbstbesinnung/Selbstbestimmung richtet, ist hier nachzulesen und geht so:
“glabst den schmårrn und trotzdem kimmst vom regn in de traufn
weil da teife weil da teife scheißt en greaßan haufn”
Wie das alles zusammenhängt mit dem uns seit Jahrhunderten gefickt eingeschädelten Schmårrn, der Kirche, den Nazis und den Brüdern Grimm, das wollen wir in unserer nächsten Perlentaucher-Nachtfahrt mit dem Titel “Eigensinnig” noch eingehender untersuchen. Die Querschläger jedenfalls, so viel steht fest, sind im allerbesten Sinn “eigensinnig” – das lässt sich nicht nur in den Texten von Fritz Messner nachlesen, das lässt sich auch in der 35jährigen Bandgeschichte mit über 900 Konzerten und 17 Tonträgern (Bootlegs nicht mitgerechnet) nachvollziehen. Daher also 35 / 900 …
Für die heutige Sendung in der Reihe “Das ganze Album” werden wir einige Stücke aus diesem Programm – sowohl neueste Gegenwind-Lieder als auch alte Hådern – auswählen, so dass ihr Lust aufs gesamte Jubiläumsmenü bekommt … Mahlzeit!